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Nach erfolgreicher Premiere: Pendelexperiment startet in die zweite Runde
13.07.2026
Nach den positiven Erfahrungen des vergangenen Jahres startet das Friedrichsdorfer Pendelexperiment am Dienstag, 14. Juli, in die zweite Runde. Knapp 100 Berufspendlerinnen und Berufspendler hatten sich beworben, 33 von ihnen wurden für die Teilnahme ausgewählt. Mit der Übergabe der E-Bikes und E-Lastenräder beginnt für sie die mehrmonatige Erprobungsphase, in der sie neue Wege für ihren täglichen Arbeitsweg testen.
Das Pendelexperiment richtet sich an Berufspendlerinnen und Berufspendler, die ihren Arbeitsweg bislang überwiegend mit dem Auto zurücklegen. Ziel ist es, Alternativen unter realen Alltagsbedingungen auszuprobieren und herauszufinden, welche Mobilitätsangebote dauerhaft zum eigenen Alltag passen.
„Wir wollen Menschen dabei unterstützen, neue Routinen für ihren Arbeitsweg zu entwickeln. Wer Alternativen ausprobiert, stellt oft fest, dass Pendeln auch entspannter, gesünder und planbarer sein kann“, sagt Bürgermeister Lars Keitel.
Dass dieser Ansatz erfolgreich ist, zeigen die Ergebnisse des ersten Friedrichsdorfer Pendelexperiments: Rund drei Viertel der Teilnehmenden gaben an, ihr verändertes Mobilitätsverhalten auch nach Abschluss des Experiments ganz oder teilweise beibehalten zu wollen. Mehr als die Hälfte nutzt das Auto inzwischen nur noch selten oder höchstens an einem Tag pro Woche für den Arbeitsweg. Gleichzeitig stieg die Zufriedenheit mit dem täglichen Pendeln deutlich.
Dem Experiment ist bereits eine individuelle Mobilitätsberatung vorausgegangen. Auf dieser Grundlage testen die Teilnehmenden nun über mehrere Monate E-Bikes, E-Lastenräder oder den öffentlichen Nahverkehr in ihrem Pendelalltag. Während der gesamten Laufzeit werden sie wissenschaftlich begleitet.
Das Friedrichsdorfer Pendelexperiment ist Teil des Forschungsprojekts transform-R, das gemeinsam mit dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) und dem Regionalverband FrankfurtRheinMain umgesetzt wird.
„Solche Experimente zeigen konkret, wie Mobilitätswende im Alltag funktioniert. Mit der Förderung schaffen wir als Verband die Grundlage dafür, dass Kommunen diese neuen Wege erproben können. Gleichzeitig treiben wir damit die Verknüpfung von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr sowie von Carsharing-Angeboten in der Region weiter voran“, sagt Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands FrankfurtRheinMain.
Die offizielle Auftaktveranstaltung mit der Übergabe der E-Bikes und E-Lastenräder findet am Dienstag, 14. Juli 2026, ab 17.30 Uhr vor dem Rathaus Friedrichsdorf statt. Erwartet werden neben den Teilnehmenden unter anderem der Erste Beigeordnete des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Rouven Kötter, Vertreterinnen und Vertreter der Projektpartner sowie der Stadt Friedrichsdorf.
Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen.
Ansprechpartner:
Sven Wingerter
Mobilitätsmanager der Stadt Friedrichsdorf
Hugenottenstraße 55
61381 Friedrichsdorf




