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Freundschaft, Wut und Zusammenhalt: Der Feministische Buchclub liest Shida Bazyars Roman „Drei Kameradinnen“.

05.10.2026

Melanie Reithmann und die Gleichstellungsbeauftragte laden zum nächsten Treffen des Feministischen Buchlubs in die Stadtbücherei ein: Mittwoch, 21. Oktober von 16.30-18 Uhr.

In Shida Bazyars Roman „Drei Kameradinnen“ geht es um drei junge Frauen, die gemeinsam in einer Siedlung am Rande einer Stadt aufgewachsen sind. Als junge Erwachsene treffen sie sich wieder und stellen fest: Sie teilen nicht nur ihre Kindheit, sondern auch ein Leben, das von Alltagsrassismus, rechter Gewalt und Sexismus geprägt ist. Doch jede von ihnen geht anders damit um: wütend, beobachtend, verzweifelt. Ihre Freundschaft ist bedingungslos, und wenn es darauf ankommt, halten sie zusammen.„Inhaltlich passt der Roman gut zu unserem Halbjahresthema ‚Lebenswelten von Migrantinnen‘“, sagt Melanie Reithmann, Leiterin des Buchclubs und fügt hinzu, dass Bazyar mit ihrem jüngsten Werk „Lücken“ auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis steht. „Die Autorin beschreibt auf ganz besondere Art die innere Zerrissenheit ihrer Hauptfiguren“, ergänzt Olivera Gligoric-Fürer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Bazyar führe vor Augen, wie fremd und unwillkommen sich die drei Frauen in einem Land fühlen, in dem sie aufgewachsen sind. Gemeinsam mit der Stadtbücherei unterstützt die Gleichstellungsbeauftragte den Buchclub, seit er vor gut einem Jahr gestartet ist. „Die neue Stadtbücherei ist ein fantastischer Ort, um über Literatur zu diskutieren“, findet Reithmann. Genau darum geht es am Mittwoch, 21. Oktober, von 16.30 bis 18 Uhr in der Philipps-Werkstatt der Stadtbücherei. In einem respektvollen Rahmen tauschen sich die Teilnehmenden über das Buch aus. Die Organisatorinnen empfehlen, das Buch vorab zu lesen. Anmeldungen erbeten per Email: .