Skip to main content

Pressemeldungen

Pflege- und Entwicklungsarbeiten am Entenpfuhl im Friedrichsdorfer Spießwald

14.09.2026

Mit gezielten Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen wertet die Stadt Friedrichsdorf den Entenpfuhl im Spießwald als Lebensraum für Amphibien und andere Wildtiere auf. Die witterungsabhängigen Arbeiten beginnen voraussichtlich am 16. September 2026 und machen eine vorübergehende Sperrung des angrenzenden Waldweges erforderlich.

Witterungsabhängig beginnen am Mittwoch den 16. September 2026, Pflege- und Entwicklungsarbeiten am Feuchtbiotop „Entenpfuhl“ im Spießwald. Die Arbeiten werden von einem durch die Stadt Friedrichsdorf beauftragten Fachunternehmen ausgeführt.

Der Entenpfuhl ist ein wertvoller Lebensraum im Spießwald. Das Kleingewässer bietet unter anderem Amphibien wie Fröschen und Molchen Lebens- und Fortpflanzungsraum. Während längerer Trockenperioden stellt es zudem eine wichtige Wasserstelle für zahlreiche Wildtiere dar.

Im Laufe der Zeit haben die zunehmende Beschattung sowie der Eintrag von Laub und anderem organischen Material die Verlandung des Gewässers begünstigt. Dadurch haben sich die Wassertiefe und die für Amphibien und Wasserpflanzen wichtigen besonnten Bereiche verringert. Längere Trockenperioden verstärken diese Entwicklung zusätzlich.

Um das Feuchtbiotop langfristig zu erhalten und ökologisch aufzuwerten, werden einzelne Bäume im Gewässerbereich und an dessen Rand entnommen. Dadurch soll künftig weniger Laub in das Gewässer gelangen und der Lichteinfall verbessert werden. So entstehen wieder stärker besonnte Bereiche, von denen insbesondere Amphibien und die Ufervegetation profitieren.

Darüber hinaus wird die Gewässersohle in Teilbereichen um rund 30 Zentimeter vertieft. An mehreren Stellen werden tiefere Wasserzonen angelegt, die auch während trockener Phasen länger Wasser führen können. Das dabei anfallende Bodenmaterial wird entlang des Weges zu einem Wall geformt, der das Biotop zusätzlich schützt.

Hinter dem Auslauf wird außerdem ein Rückhaltebecken angelegt. Dieses soll bei Starkregen überschüssiges Wasser aufnehmen und dazu beitragen, das Wasser länger im Wald zurückzuhalten.

Während der Arbeiten muss der Weg entlang des Entenpfuhls vorübergehend gesperrt werden. Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden gebeten, die Sperrung zu beachten und auf andere Wege im Spießwald auszuweichen.

Nach Abschluss der Maßnahmen soll sich das Feuchtbiotop wieder weitgehend eigendynamisch entwickeln und dauerhaft als wertvoller Lebensraum und als Wasserstelle im Spießwald erhalten bleiben.