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Lesen, reden, nachdenken: Der Feministische Buchclub trifft sich wieder.

16.06.2026

Am Mittwoch, 24. Juni steht der Roman „Ava liebt noch“, von Vera Zischke, auf dem Programm des Feministischen Buchclubs. Beginn ist 16.30 Uhr in der Stadtbücherei.

Ava ist 43 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und: fühlt sich wie „eingefroren“, so beschreibt die Heldin ihren eigenen Zustand. Vera Zischkes Roman „Ava liebt noch“ reiht sich in die Thematik des Buchclubs „Familie“ mit einer weiteren Perspektive ein. Am Mittwoch, 24. Juni trifft sich der Feministische Buchclub in der Stadtbücherei Friedrichsdorf und es wird über Zischkes Debütroman diskutiert. „Der Roman zeigt in einer ehrlichen Art die Zerrissenheit der Heldin gut auf, die im Spannungsverhältnis zwischen Familie und der lang vermissten Selbstbestimmung steht. Es zeigt, wie Mutterschaft immer noch von strukturellen Ungleichheiten geprägt sein kann“, begründen die Organisatorinnen Melanie Reithmann, Leiterin und Initiatorin des Buchclubs und die Olivera Gligoric-Fürer, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte ihre Buchwahl. Reithmann empfiehlt: „Man sollte die Bücher vor dem Treffen gelesen haben, um besser in die Diskussion einsteigen zu können.“ Sie ergänzt, dass der Buchclub „für offene und respektvolle Gespräche steht“, willkommen sind alle Literaturinteressierte, die sich in einem solchen Rahmen mit feministischer Literatur auseinandersetzen möchten.

Die Buchbesprechungen unter der Leitung von Melanie Reithmann finden immer mittwochs von 16.30 - 18 Uhr in der Philipps-Werkstatt der Stadtbücherei statt. 

Die Teilnahme ist kostenfrei und für jedes Treffen einzeln möglich. Zur besseren Planung ist eine Anmeldung unter friedrichsdorf@feministischer-buchclub.de erbeten. 

Weitere Informationen gibt es bei der Frauenbeauftragten unter Telefon 06172/731-10300, auf der Homepage www.friedrichsdorf.de  und in den Sozialen Medien.

Flyer zum Download