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Eine kreative Auszeit mit Kunst und Musik bei der Sommerakademie – bei diesen Werkstätten sind noch Plätze frei

18.05.2026

In der letzten Woche der hessischen Sommerferien füllt die Sommerakademie der Kulturstiftung Friedrichsdorf die Philipp-Reis-Schule (Färberstraße 10) jeden Tag von Montag, 03. August bis Freitag, 07. August, von 10 – 16 Uhr mit Leben. Bei einigen Werkstätten sind noch Plätze für Kreativbegeisterte frei.

Eine kreative Auszeit mit Kunst und Musik bei der Sommerakademie – bei diesen Werkstätten sind noch Plätze frei

In der letzten Woche der hessischen Sommerferien füllt die Sommerakademie der Kulturstiftung Friedrichsdorf die Philipp-Reis-Schule (Färberstraße 10) jeden Tag von Montag, 03. August bis Freitag, 07. August, von 10 – 16 Uhr mit Leben. Bei einigen Werkstätten sind noch Plätze für Kreativbegeisterte frei.

Bei der Schreibwerkstatt „Aus dem Kopf auf die Seite“ freut sich der Autor, Dozent, Moderator und Übersetzer Daniel Schneider auf alle Menschen, die Lust haben kreativ zu schreiben und auch nach dem ersten Schaffensrausch weiter an ihren Texten feilen wollen, wobei Schreibneulinge ebenso willkommen sind wie Schreiberprobte. Bei dem eigenen Textprojekt sind der Form keine Grenzen gesetzt: Erzähltexte, Gedichte, Theaterszenen, Essays und vieles mehr sind möglich. Erwachsene und junge Menschen ab 15 Jahren sind willkommen.

Die Urban Sketching Werkstatt entführt ein weiteres Mal in die Welt der Open-Air-Zeichnungen. Unter der Leitung der Friedrichsdorfer Illustratorin Florence Baumeister lernen die Teilnehmenden, ihre Umgebung auf lockere und farbenfrohe Weise festzuhalten - sei es mit Aquarell, Markern oder dem Tablet. Florence Baumeister erläutert die verschiedenen Techniken und vermittelt die Grundlagen der Perspektive. Im Stadtgebiet werden anschließend Friedrichsdorfer Szenen eingefangen. Die Dozentin stellt sich auf jeden Kenntnisstand ein.

Die Graffiti-Werkstatt unter der Leitung des Frankfurter Graffiti-Künstlers Jan-Malte Strijek ist auch wieder mit dabei. Der Dozent greift aus dem weiten Feld „Urban Art“ die Street Art und Graffiti heraus. Inspiriert von der Entstehungsgeschichte des sogenannten „Style-Writings“ werden erste Rohskizzen auf Papier erarbeitet und zu einem Vorentwurf für das spätere Werk weiterentwickelt. Neben Arbeiten auf Leinwand, die die Teilnehmenden auch mit nach Hause nehmen können, erarbeiten sie ein gemeinsames Motiv, das sie an einer Wand im Stadtteil Seulberg verewigen. Junge Menschen ab zwölf Jahren lernen hier den Umgang mit Zeichenstift und Sprühdose.

Bei der Kunstwerkstatt Künstlerbuch – Blatt für Blatt unter der Leitung von Uta Schneider füllen eine Collage, eine schnelle Skizze oder ein kurzer Text, Fotos in Farbe oder schwarz-weiß, als Original oder in Kopie den Buchraum und lassen eine Geschichte entstehen. Bei allen Schritten und der wichtigen Dramaturgie steht Uta Schneider mit Rat und Tat zur Seite. Der Kurs ist eine Einladung, sich im Wechselspiel zwischen Improvisation und Konzept zu üben und bietet Raum für Experimente. Am Ende steht eine ganz eigene Geschichte aus den unterschiedlichsten Elementen, die für die Teilnehmenden wichtig sind. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der in Frankfurt lebende, freischaffende Bildhauer Simon Vogt vermittelt in der Steinwerkstatt die Ausarbeitung einer Skulptur aus Tuff, Sandstein oder einem hellen Kalkstein, der sich auch feilen und schleifen lässt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber Ausdauer sollte vorhanden sein, denn es wird von Hand gearbeitet.

Die Folkmusikwerkstatt möchte auch ungeübten Musikbegeisterten den Raum bieten, mit ihren Instrumenten in die keltische Musik einzutauchen. Sabrina Palm, unter anderem im Leitungsteam des Jugendfolkorchesters tätig, und Alex Froitzheim, ebenfalls Teil des Leitungsteams des Jugendfolkorchesters, sind auch diesmal mit an Bord. Bei der Werkstatt wird auf Instrumenten wie Geige, (Quer-)flöte, Bratsche, Gitarre, Cello, Klavier, Mandoline, Akkordeon, Bass, Percussion und anderen Folk-Musik gemacht. Stücke aus Irland, Schottland, aber auch Deutschland werden passend für die Besetzung arrangiert und gemeinsam einstudiert. Es spielt dabei keine Rolle, ob man sein Instrument schon richtig gut beherrscht oder noch ziemlicher Anfänger ist. Für jeden findet sich eine passende Stimme, die auch einen passenden Lernerfolg mit sich bringt. Gelernt wird nach Gehör, daher muss man keine Noten lesen können. Auch Improvisationen spielen eine Rolle. Wer mindestens zwölf Jahre alt ist, erste Erfahrungen mit seinem Instrument sammeln konnte, und Lust hat, mit anderen gemeinsam Folkmusik zu machen, ist hier genau richtig.

Anmeldeschluss für die die Werkstätten ist der 22. Juni.

Der Teilnahmebeitrag pro Werkstatt beträgt für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie Studierende 155 Euro (mit Wohnsitz Friedrichsdorf 145 Euro), für Erwachsene 240 Euro (mit Wohnsitz Friedrichsdorf 220 Euro). Bei den Kunstwerkstätten Graffiti und Stein entstehen zusätzliche Materialkosten. Die Teilnehmerzahl ist bei allen Werkstätten begrenzt.

Ein ausführliches Programmheft gibt es im Rathaus Friedrichsdorf, wird auf Wunsch aber gerne zugeschickt oder kann unter www.kulturstiftung-friedrichsdorf.de heruntergeladen werden.


Informationen und Anmeldung:
Kulturstiftung Friedrichsdorf
Geschäftsstelle, Telefon: 06172 731-1296 oder -1263,
E-Mail: kulturstiftung@friedrichsdorf.de
www.kulturstiftung-friedrichsdorf.de