Das Philipp-Reis-Haus lädt am ersten Sonntag des Monats wieder zu einem Besuch ein.
22.09.2026
1687 als kleine Hugenottensiedlung an der heutigen Hauptstraße gegründet, entwickelte sich Friedrichsdorf rasch zu einem bedeutenden Gewerbeort. Der wirtschaftliche Erfolg wurde 1771 mit der Verleihung der Stadtrechte belohnt. Ein eigenes Stadtwappen besaß die junge Stadt damals jedoch noch nicht.
Erst 1821 erhielt die Friedrichsdorfer „colonie française“ ihr Wappen mit neun weißen Rosen auf blauem Grund. Die heute bekannten Wappen der späteren Stadtteile entstanden zum Teil erst deutlich danach: Seulberg führt ein Hufeisen, Köppern ein Mühlrad und Burgholzhausen einen Burgturm. Zuvor waren andere Zeichen gebräuchlich – in Seulberg etwa Handwerkerzeichen aus dem bedeutenden Töpfergewerbe.
Wie Friedrichsdorf zu seinen weißen Rosen kam, was ein hoher Besuch aus Russland damit zu tun hatte und wie sich die Wappen der heutigen Stadtteile entwickelten, können Besucher am Sonntag, 4. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Philipp-Reis-Haus entdecken.
In einer offenen Wappenwerkstatt sind kleine und große Besucher außerdem eingeladen, ein eigenes Wappen für das Friedrichsdorf von heute zu entwerfen. Welche Farben, Zeichen und Motive passen zur Stadt?
Der Eintritt ist frei. Informationen unter museen@friedrichsdorf.de.
![[Translate to Englisch:] [Translate to Englisch:]](/fileadmin/user_upload/inhalte/bilder/Startseite/LEBEN_Zwieback_Kreisel_Spaene.jpg)
![[Translate to Englisch:] [Translate to Englisch:]](/fileadmin/user_upload/inhalte/bilder/Startseite/FREIZEIT_Fitness_03_Unger.jpg)
![[Translate to Englisch:] [Translate to Englisch:]](/fileadmin/_processed_/3/b/csm_RATHAUS_ImGleichgewicht_Spaene_9d3f0dbf33.jpg)
![[Translate to Englisch:] [Translate to Englisch:]](/fileadmin/_processed_/3/f/csm_WIRTSCHAFT_FD-Kreisel_02_Unger_25952fa9a4.jpg)
