News aus dem Museum

Mit Prilblumen zum Blümchenkaffee: Heimatmuseum Seulberg lädt am 29.01.2023 zum Sonntagscafé ein

Newsbild: Mit Prilblumen zum Blümchenkaffee: Heimatmuseum Seulberg lädt am 29.01.2023 zum Sonntagscafé ein

Am 29. Januar öffnet das Heimatmuseum Seulberg in diesem Jahr erstmals wieder sein monatliches Sonntagscafé. Gemütlich kann so mit Kaffee und Kuchen der Bummel durch die aktuelle Sonderausstellung „Zurück in die 70er“ abgerundet werden.

Die Schau erinnert an die Zeit, als Schlaghosen und Miniröcke modern waren, als Männer lange Haare und Plateauschuhe trugen. Prilblumen zierten Kacheln und Tassen; Orange dominierte allumfassend das Lebensgefühl. Grelle Tapeten, Käseigel und Bonanzarad stehen für die Zeit, als die einen sich von Dr. Sommer in der Bravo aufklären ließ, andere sich politisch organisierten und demonstrierten. Die Sonderausstellung begleitet das Stadtarchiv mit einer Reihe von Hörgeschichten. Abrufbar sind die Podcasts auf der Homepage der Stadt Friedrichsdorf hier >>> 

Das Heimatmuseum ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos erteilt gerne Dr. Erika Dittrich per Mail museen@friedrichsdorf.de.   

Das nächste Sonntagscafé öffnet 26. Februar!

 

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Johann-Philipp-Reis-Preis ausgelobt: 10.000 Euro für eine Innovation der Nachrichtentechnik

Newsbild: Johann-Philipp-Reis-Preis ausgelobt: 10.000 Euro für eine Innovation der Nachrichtentechnik

Am 26. Oktober 1861 hielt Johann Philipp Reis in Frankfurt seinen Vortrag über "Das Telefonieren mit galvanischen Strom". Seine Idee leitete eine Wende in der Übertragung von Nachrichten ein – er war der erste, der Sprache elektrisch übertrug. Doch bevor er sein Telefon für die praktische Nutzung weiterentwickeln konnte, starb Johann Philipp Reis im Alter von nur 40 Jahren. Sein Apparat wurde in kleiner Serie handwerklich gefertigt und in vielen Laboratorien in Europa und Amerika erprobt. Reis hatte damit die Grundlage für eine bahnbrechende technische Entwicklung geschaffen. Das Besondere an seinem Telefon waren nicht nur das technisch Neue, sondern auch die umwälzenden volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieser Erfindung. 

Reis' geniale Idee haben die Stadt Friedrichsdorf, die Barbarossa-Stadt Gelnhausen, die Deutsche Telekom und der Verband der Elektrotechnik (VDE) zum Anlass genommen, einen mit 10.000 Euro dotierten Preis für eine herausragende, innovative Veröffentlichung auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik zu vergeben. 2023 soll der Preis wieder an Ingenieure und Ingenieurinnen oder Naturwissenschaftler und Naturwissenschaftlerinnen (Altersgrenze 40 Jahre) verliehen werden, die mit ihrer Arbeit eine bedeutende nachrichtentechnische Neuerung, die auch Auswirkungen auf die Volkswirtschaft hat, in Gang gesetzt haben bzw. eine solche Entwicklung erwarten lassen. Verliehen wird der Preis durch den Bürgermeister der Stadt Friedrichsdorf, Lars Keitel. 

Die Durchführung der Preisvergabe wird in Zusammenarbeit mit den anderen Stiftern durch die Informationstechnische Gesellschaft im VDE durchgeführt, die mit fast 10.000 Mitgliedern aus den verschiedensten Sektoren der Informationstechnik und ihren über 1.000 in den unterschiedlichen Fachausschüssen und Fachgruppen der Informationstechnik aktiv und ehrenamtlich mitarbeitenden Wissenschaftlern über das erforderliche Wissen zur Vorauswahl und Reihung der Preisträger verfügt. 

Der Einsendeschluss für die Bewerbungen für die Vergabe des Preises ist der 15. April 2023 (Poststempel).

Bewerbungen sind zu richten an: VDE e.V. ITG Geschäftsstelle, Merianstr. 28, 63069 Offenbach am Main.

Weitere Informationen gibt es bei der Geschäftsstelle der VDE: Telefon 069-6308-360/-362/-312, E-Mail itg@vde.com, Website www.vde.com/itgpreise

 

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Für weitere Informationen steht Ihnen das Team der Stadt Friedrichsdorf zur Verfügung:
Telefon: 06172/731-0 - E-Mail: museum@friedrichsdorf.de

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