Umwelt-Tipps

14.01.2022: 01/22 - Neujahrsvorsätze: gut für uns und das Klima!

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Auch in diesem Jahr motiviert der Jahreswechsel viele Menschen dazu, alte Verhaltensweisen zu überdenken und sich neue vorzunehmen. Die Rede ist von Neujahrsvorsätzen, die häufig der Selbstoptimierung dienen sollen. Doch wie wäre es für das Jahr 2022 mit Vorsätzen, die nicht nur gut für uns selbst, sondern auch für unsere Umwelt sind? Dafür braucht es gar keine ausgefallenen Ideen. Die folgenden drei Klassiker haben auch eine positive Auswirkung auf unsere Umwelt und unser Klima:

1. „Mehr Sport“:

Eine Erhöhung der sportlichen Aktivität ist einer der Klassiker schlechthin. Aus gutem Grund: Ausreichend Bewegung ist gut für unsere physische und seelische Gesundheit. Doch statt einer neuen Mitgliedschaft in einem teuren Fitnessstudio oder dem Kauf von Fitnessgeräten könnten wir einfach unser Auto häufiger stehen lassen, um zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu unserem Ziel zu gelangen. Aktuell wird laut BMU durchschnittlich jeder dritte Weg auf diese Weise zurückgelegt [1]. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Geldbeutel aus, bedenkt man die Spritpreise. Wir fördern so unsere Ausdauer, unser Immunsystem wird gestärkt, Stress reduziert und nicht zuletzt wird unser persönlicher CO2-Ausstoß verringert. Also eine absolute Win-Win Situation!

2. „Gesündere Ernährung“:

Bei diesem Neujahrsvorsatz geht es häufig unseren geliebten Süßigkeiten an den Kragen. Doch auch ein bewussterer Konsum von tierischen Produkten kann sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Und damit tun wir auch unserem Planeten einen großen Gefallen. Denn ca. 5% der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen in Deutschland gehen auf die Tierhaltung in der Landwirtschaft zurück, so das Umwelt Bundesamt [2]. Nun müssen wir natürlich nicht ganz auf tierische Produkte verzichten. Stattdessen könnten wir einen vegetarischen oder sogar veganen Tag pro Woche oder je eine pflanzenbasierte Mahlzeit pro Tag einplanen. Zahlreiche leckere Rezeptideen, die ganz leicht umzusetzen sind, gibt es dazu im Internet oder in Kochbüchern. Ausprobieren lohnt sich! Unser schöner Planet und unsere Gesundheit werden es uns danken.

3. „Sparsamer Leben“:

Wenn wir das vergangene Jahr reflektieren, fällt uns häufig das ein oder andere auf, bei dem wir uns denken: „Hätte ich das wirklich kaufen müssen“? Im neuen Jahr nehmen wir uns dann vor, Kaufentscheidungen stärker zu hinterfragen und sparsamer zu leben. Unser Tipp an dieser Stelle: Aus alt, mach neu! Gebrauchten Produkten ein neues Leben zu schenken, liegt gerade nicht nur im Trend, auch der persönliche CO2-Fußabdruck kann dadurch verringert werden. Denn insbesondere die Textilindustrie ist für rund 10% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich [3]. Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um gebrauchte Kleidung und Gegenstände online, in Second Hand Shops oder auf Flohmärkten zu kaufen oder kaputte Sachen einfach reparieren zu lassen. Alternativ könnten wir teure Gegenstände, wie beispielsweise den Rasenmäher oder Werkzeuge auch einfach mit unseren Lieblingspersonen aus der Nachbarschaft teilen. Das spart nicht nur Geld und wirkt sich positiv auf unsere sozialen Beziehungen aus, sondern ist auch definitiv die nachhaltigere Variante.

Quellen: 

[1] BMU (2021): Klimaschutz in Zahlen. S. 37. Abrufbar unter: Klimaschutz in Zahlen - Fakten, Trends und Impulse deutscher Klimapolitik, Ausgabe 2021 (bmu.de)

[2] Umwelt Bundesamt (2021): Beitrag der Landwirtschaft zu den Treibhausgas-Emissionen. Abrufbar unter: Beitrag der Landwirtschaft zu den Treibhausgas-Emissionen | Umweltbundesamt

[3] Europäisches Parlament (2020): Umweltauswirkungen von Textilproduktion und -abfällen (Infografik). Abrufbar unter: Umweltauswirkungen von Textilproduktion und -abfällen (Infografik) | Aktuelles | Europäisches Parlament (europa.eu)

 

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11.02.2022: 02/22 - Gartenplanung im Frühjahr

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Die Planung eines grünen und farbenfroh blühenden Gartens beginnt bereits im Frühjahr, da viele Sommerpflanzen schon jetzt gepflanzt werden sollten. Bevor unser Garten wieder zu neuem Leben erwacht, können wir schon einiges tun, damit er während der Vegetationsperiode gesünder und schöner ist. Wer früh beginnt, spart im Sommer oft Zeit und Nerven. Die folgenden vier Schritte können uns bei unseren Gartenprojekten unterstützen.

Schritt 1: Bestandsaufnahme

Beginnen wir zunächst mit einer Bestandsaufnahme in unserem Garten. Welche Pflanzen haben den Winter überlebt? Welche Bereiche müssen saubergemacht oder repariert werden? Erfrorene sowie unerwünschte Pflanzen können wir jetzt aus unseren Beeten und Rasenflächen entfernen. Unser Tipp: ein Jahresplan für unseren Garten. Dieser kann uns dabei helfen, den Überblick zu behalten und die jeweiligen Saatzeiten unserer Wunschpflanzen zu beachten.

Schritt 2: Schneiden und aufräumen

Für einen gepflegten Garten und für gesunde Pflanzen benötigt es häufig einen Pflegeschnitt. Einige Pflanzen sind hierbei recht unempfindlich, bei anderen braucht es schon etwas mehr Erfahrung. Im Vorfeld sollten wir uns auf jeden Fall über den geeigneten Schnitt für unsere Pflanzen informieren. 

Außerdem muss bei Schritt 2 unbedingt die Brut- und Setzzeit vom 01. März bis zum 30. September beachtet werden. In dieser Zeit ist es zum Schutz der Tiere verboten Hecken, Sträucher und Bäume zu Roden, zu Fällen oder auf Stock zu setzen (starker Rückschnitt).

Schritt 3: Pflanzenauswahl

Für die Wahl geeigneter Pflanzen sind mehrere Faktoren wichtig. In erster Linie sollten wir den Sonnenstand in unserem Garten beobachten und prüfen, ob er eher sonnig ist oder oft verschattet wird. Anhand dessen können wir nun für das Licht passende Pflanzen auswählen. Beim Kauf von Blütenpflanzen sollten wir unbedingt auf Zuchtformen mit ungefüllten Blüten bzw. auf die Wahl von insektenfreundlichen Pflanzen achten! Unsere heimischen Wildrosenarten beispielsweise sind wahre Insektenweiden. Gleichzeitig sollten wir über die Giftigkeit unserer Pflanzen informiert sein, insbesondere dann, wenn häufig Kleinkinder oder Haustiere im Garten sind. Wer genug vom tristen Wintergrau hat, kann ab Mitte März Frühjahrsblüher, wie beispielsweise Primeln, pflanzen.

Für alle, die ihren Garten gerne auch zum Anbauen nutzen: Im Frühling bietet es sich an, verschiedene Obst-, Gemüse- sowie Wurzel- und Salatarten anzupflanzen. Viele Salat- und Gemüsearten können alternativ auch in Innenräumen vorgezogen und später nach draußen gepflanzt werden.

Schritt 4: Tiere unterstützen

Nicht nur die Flora, auch eine vielfältige Fauna gehört zu einem schönen Garten dazu. Durch „wilde Ecken“, welche nicht gemäht werden, können wir Insekten und anderen Tieren Schutz und Nahrung bieten. Zusätzlich können wir durch das Anpflanzen von Kräutern die Nahrungsquelle vieler Insekten sicherstellen. Auch das Aufstellen von Insektenhotels oder das punktuelle Aufschütten eines kleinen Sand- oder Steinhaufens unterstützt die Tiere in unserem Garten. Steinhaufen, bieten beispielsweise Eidechsen einen Platz um sich in der Sonne aufwärmen und sich bei Gefahr verstecken zu können. Totholzstapel hingegen sind als Unterschlupf für Igel interessant. Zu guter Letzt können wir auch Nistkästen für Vögel, Fledermäuse oder den Gartenschläfer in unserem Garten anbringen.

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11.03.2022: 03/22 - Heizen und Lüften in der Übergangszeit

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Nach dem langen Winter scheint der Frühling endlich in den „Startlöchern“ zu stehen. Größere Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht kennzeichnen den Übergang vom Winter zum Frühling: Die Nächte können noch lange frostig sein, die Sonne sorgt aber tagsüber mitunter schon für angenehme Temperaturen. Trotz lauer Temperaturen sind 8-9 Monate im Jahr bei uns Heizperiode. Wir heizen noch bis in den Mai hinein. Auch auf Grundlage der explodierenden Energiepreise gilt es in dieser Übergangszeit keine Energie durch unüberlegtes Verhalten zu verschwenden und einen Frühlings-Check für die Heizung vornehmen.

Empfehlungen zum richtigen Heizen:

Jetzt in der Übergangszeit sollte etwas länger Stoß-gelüftet werden, etwa 10-15 Minuten pro Lüftungsvorgang: Denn je wärmer die Außenluft ist, desto mehr Feuchte enthält sie. Deshalb kann sie nicht so viel von der überschüssigen Luftfeuchte aus dem Haus aufnehmen.

Bei jedem Lüftungsvorgang mit geöffneten Fenstern sollten vorher die Thermostatventile der Heizkörper runter gedreht werden. 

Solange noch geheizt wird: Auf Dauerlüften durch Fensterkippen sollte verzichtet werden. Das ist für den erforderlichen Luftaustausch nutzlos und verschwendet unnötig Energie. Dauerlüften kühlt die Fenster-Laibung aus und erhöht dort die Schimmelgefahr.

In Wohn- und Arbeitsräumen reicht eine Temperatur von 20-21º Celsius aus. Nachts und in ungenutzten Räumen sollte die Temperatur auf etwa 16º Celsius gesenkt werden. Wer die Raumtemperatur nur um 1 ºCelsius senkt, spart rund sechs Prozent Heizkosten. Hier sollte aber bedacht werden, dass eine zu niedrige Raumtemperatur unter 14 °C Schimmelbildung begünstigt.

In ungedämmten Häusern sollte eine Luftfeuchtigkeit von 60% nicht überschritten werden, um lästigen und gesundheitsschädlichen Wohnungsschimmel zu vermeiden. Mit einem Hygrometer kann die Luftfeuchtigkeit gemessen werden. Ein Hygrometer kann u. a. im Baumarkt relativ günstig erworben werden und sollte zwecks Kontrolle der Luftfeuchtigkeit in Problembereichen aufgehängt werden.

Bleiben Räume ganz unbeheizt, sollten die Türen zu beheizten Räumen geschlossen werden. Für ausreichende Lüftung auch dieser Räume ist Sorge zu tragen. Thermostatventile an Heizkörpern sollten dann auf die Position “Frostschutz”, auf dem Ventil gekennzeichnet durch ein Eiskristall, eingestellt werden.

Heizkörper sollten nicht durch Möbel oder ähnliches verbaut werden, da die erwärmte Luft sonst nicht zirkulieren kann.

Heizungscheck: Moderne Heizungsanlagen werden vollautomatisch und in Abhängigkeit der Außentemperatur geregelt. Bei älteren Modellen kann es sinnvoll sein, am Ende des Winters die Regelung der Heizanlage auf „Sommerbetrieb“ anzupassen, was nicht nur Energie, sondern auch Geld spart. Dies kann u. a. im Rahmen der Wartung durch die zuständige Fachfirma umgesetzt werden.

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14.04.2022: 04/22 - Umweltfreundlicher Frühjahrsputz

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Am 25. März war meteorologischer Frühlingsbeginn. Die Tage werden länger und die Natur erwacht zum Leben. Und auch wir werden wieder aktiver. Viele von uns nehmen sich diese Zeit zum Anlass für einen Frühjahrsputz. Wie wir diesen auch umweltfreundlich gestalten können, zeigen die folgenden Tipps:

1. Putzmittel:

Bereits bei der Wahl der Putzmittel kann man sich für umweltfreundliche Produkte entscheiden. In allen gängigen Supermärkten gibt es mittlerweile biologische bzw. ökologische Alternativen zu herkömmlichen Reinigungsmitteln. Die Gütesiegel „Europäisches Umweltzeichen“ (kurz „EU Ecolabel“) oder „EcoCert“ können hierbei eine erste Orientierung geben. Noch besser: das Putzmittel einfach selber machen! Essigessenz, Zitronensäure und Natron sind dabei wahre Wundermittel. Die richtige Anwendung lässt sich online ganz leicht nachlesen. Diese Hausmittel sind nicht nur wesentlich umweltfreundlicher als chemische Mittel, sie sind auch deutlich günstiger!

2. Ausmisten:

Zu einem umfassenden Frühjahrsputz gehört für viele auch das Ausmisten. Bevor die nicht mehr gewollten Kleider oder Sachen aber in den Müll oder Altkleidercontainer wandern, können wir erst versuchen, ihnen ein neues Leben zu schenken. Denn: Je länger der Lebenszyklus von Produkten, desto besser für unsere Umwelt und das Klima! Aus aktuellem Anlass könnten wir uns also zuerst informieren, wo Sachspenden benötigt und angenommen werden. Eine zweite Möglichkeit stellt das Verkaufen dar. Hierzu gibt es verschiedene Online-Plattformen, die man nutzen kann. Auch manche Second-Hand Shops nehmen gebrauchte Produkte an, die dann dort weiterverkauft werden. Zu guter Letzt lohnt es sich immer, die aussortierten Dinge im Freundes- und Bekanntenkreis zu verschenken.

3. Mülltrennung:

So ganz ohne Müll geht ein Frühjahrsputz nur selten zu Ende. Um die Umwelt zu schonen, sollten wir jedoch unbedingt auf die richtige Mülltrennung achten, denn nur so können geeignete Abfälle recycelt werden! Hierbei gilt:

  • Gelber Sack/blaue Wertstofftonne: Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Weißblech, Aluminium, Verbundmaterial, Blister, leere Spraydosen und Schaumstoffe sowie Styropor.

  • Restmüll: alle Stoffe, die nicht wiederverwertet werden können.

  • Altpapier: hier ist Vorsicht geboten, denn Kassenzettel, Fahrtickets, verschmutzte Papierverpackungen, Küchentücher, benutzte Taschentücher, Fotopapier sowie beschichtetes Back- und Geschenkpapier gehören in den Restmüll!

  • Biotonne: biologische Küchenabfälle (z.B. Lebensmittelreste, Kaffeefilter, Eier- und Nussschalen), Gartenabfälle (z.B. Pflanzenreste und Blumenerde) und sonstige Abfälle (z.B. Haare und biologisch abbaubares Kleintierstreu).

Die Abfallfilbel auf unserer Webseite zeigt eine genaue Auflistung aller Stoffe zur richtigen Mülltrennung sowie Tipps zur Müllvermeidung!

 

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13.05.2022: 05/22 - Kleine Gefahren im Sommer - Zecken und Eichenprozessionsspinner im Fokus

Newsbild: 05/22 - Kleine Gefahren im Sommer - Zecken und Eichenprozessionsspinner im Fokus

Die Tage werden aktuell immer länger und wärmer, sodass es draußen auch in kurzer Kleidung angenehm ist. Das Wetter genießen wir gerne bei Spaziergängen im Wald und auf Wiesen. Doch hier lauern kleine Gefahren.

1. Die Zecke

Zecken gehören zu den Spinnentieren und warten auf Gräsern oder Büschen auf ihren nächsten Wirt. Der kleine Parasit, welcher den Menschen befällt, ist in den meisten Fällen der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) aus der Gruppe der Schildzecken. Mit seinem Stechapparat verankert er sich in der Haut des Wirtes und ernährt sich dort von dessen Blut.

Leider können Zecken Krankheiten auf den Menschen und andere Tiere übertragen. Die bekanntesten sind dabei die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose.

Bei einer Infektion mit dem FSME-Virus kann es bei den Betroffenen zu einer Hirnhautentzündung kommen. Eine Impfung kann uns vor dem Erreger schützen.

Deutlich häufiger kommt es zu einer Erkrankung mit der Lyme-Borreliose. Unbehandelt breitet sich die Krankheit im gesamten Körper aus, bis sie das Nervensystem befällt. Die Borreliose geht häufig mit einer Wanderröte um den Zeckenstich einher. Dabei bilden sich um den Stich abwechselnd rote und weiße Ringe.

Unser Tipp: Nach dem Spaziergang sollten wir uns nach Zecken absuchen. Diese können sehr klein sein und schnell mit einem Muttermal verwechselt werden. Den Fundtag sollten wir uns im Kalender markieren und die Einstichstelle in den nächsten Tagen beobachten. Kommt es zu einer Wanderröte oder werden wir in den nächsten drei Wochen krank, müssen wir umgehend einen Arzt aufsuchen. Am Ende des Jahres können wir eine Blutuntersuchung machen, um eine unbemerkte Infektion festzustellen. Wichtig ist, dass die Zecke möglichst schnell gefunden und entfernt wird! Dazu kann eine Pinzette oder eine spezielle Zeckenkarte verwendet werden. Die Zecke sollte vollständig entfernt und dabei nicht zu stark gequetscht werden.

2. Der Eichenprozessionsspinner

Die Eichenprozessionsspinnerraupen werden von den Elterntieren in Nestern an die Stämme von Eichen geklebt. Diese verfügen über viele kleine Brennhärchen. Kommt die Haut mit diesen Haaren in Berührung, kann es zu (teilweise allergischen) Reaktionen kommen.

Unser Tipp: Hautkontakt mit Bäumen, insbesondere Eichen, sollten wir im Wald besser vermeiden. Die Brennhärchen der Tiere können an der Rinde haften oder auf dem Boden im Laub liegen, auch wenn wir diese nicht sehen. Sind Hautstellen betroffen, sollten wir diese gründlich abwaschen und anschließend kühlen. Auch die Kleidung sollte gewaschen werden. Bei einer allergischen Reaktion sollten wir unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Unser genereller Tipp: Auf den Wegen bleiben und hohe Gräser meiden! Dadurch schützen wir nicht nur uns selbst, sondern auch die Natur und Wildtiere.

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10.06.2022: 06/22 - Engagement für den Umweltschutz -10 Tipps für einen persönlichen Beitrag

Newsbild: 06/22 - Engagement für den Umweltschutz -10 Tipps für einen persönlichen Beitrag

Immer wieder ist die Rede von der Umweltverschmutzung und welche verheerenden Auswirkungen diese auf unseren Lebensraum Erde hat. Täglich landen Berge von Müll in den Meeren und gefährden die dort lebenden Tiere. Die Ressourcen der Erde werden immer noch zu stark in Anspruch genommen und die Luft immer noch zu stark mit Schadstoffen belastet.

Nachfolgend 10 einfache Tipps, wie wir alle die Umwelt besser schützen können.

1.)      Weniger Müll verursachen

Zum Schutz der Umwelt ist es wichtig, die Menge an Müll, die täglich produziert wird, drastisch zu reduzieren. Das lässt sich auf ganz verschiedenen Wegen umsetzen. Zum Beispiel beim Einkaufen darauf achten, möglichst wenige Produkte, die in Plastik eingepackt sind, zu kaufen und lieber zu Alternativen in Glasbehältern greifen. Zum Transport sollten wir unsere Einkäufe – ob Lebensmittel, Kleidung oder sonstiges – am besten in einer wiederverwertbaren Stofftasche verpacken anstatt zur Plastiktüte zu greifen. Möglichst auf Verpackungen wie To-Go-Becher für Kaffee, die nach dem Gebrauch sofort im Müll landen, verzichten und einen Mehrwegbecher verwenden.

Müll sollte sowieso unbedingt in einen Mülleimer geworfen und nicht einfach auf der Straße oder in der Natur liegen gelassen werden, da dieser schädlich für Pflanzen und Tiere ist und vor allem Plastik nicht biologisch abgebaut werden kann.

2.)      Dinge und Materialien wiederverwenden

Generell Behältnisse nutzen, die man wiederverwenden kann, und Materialien, die sich recyceln lassen anstatt sie wegzuwerfen. So fällt weniger Müll für Verpackungen und Produkte an. Ausgediente T-Shirts und Unterhemden sind zum Beispiel noch gut, um sie für Arbeiten am Haus, am Auto oder im Garten als Lappen zu benutzen. Um den Plastikmüll in der Wohnung zu sammeln, sind alte Einkaufstüten aus Plastik gut geeignet, die nach dem Ausleeren immer wieder benutzt werden können. Papier, das falsch bedruckt wurde, muss ebenfalls nicht gleich im Müll landen, sondern kann als Notizzettel dienen oder auf der noch weißen Seite erneut zum Drucken benutzt werden.

3.)      Weniger konsumieren

In unserer Gesellschaft steht uns jederzeit alles zur Verfügung, ob Nahrungs- und Pflegemittel, Einrichtungsgegenstände oder auch Bekleidung. Dieser Luxus verleitet dazu, mehr zu kaufen als man benötigt. Und gerade die jährlichen Trends in Sachen Einrichtung und Kleidung sind für viele sehr verlockend. Da diese Waren auch transportiert und produziert werden müssen, fallen entsprechend CO2-Emissionen und Müll an. Um dem entgegenzuwirken, hilft es schon weiter, seine Einkäufe auf Sachen zu beschränken, die man wirklich braucht und nutzt.

4.)      Nachhaltiger essen

Nach Möglichkeit z.B. den Konsum tierischer Produkte reduzieren. So kann man beispielsweise dabei helfen, der übermäßigen Abholzung von wichtigen Waldbeständen für die Tierfuttermittelproduktion und Überfischung der Meere entgegenzuwirken. Auch die Verwendung von regionalen und saisonalen Produkten trägt zum Umweltschutz bei, wenn dadurch lange Transportwege vermieden werden.

5.)      Weniger Lebensmittel wegwerfen

Im Supermarkt ist es ratsam darauf achten, wie viel man einkauft und ob es von allem immer große Vorratsmengen sein müssen. Angepasst einkaufen senkt das Risiko, später Lebensmittel im Müll entsorgen zu müssen, weil sie abgelaufen sind.

6.)      Wasser sparen

Viele lassen das Wasser laufen, wenn sie sich beim Duschen einseifen oder die Zähne putzen. Dadurch verbrauchen sie unnötigerweise eine Menge frisches Wasser, was sich vermeiden lässt. Es ist deshalb sinnvoll, das Wasser einfach abzustellen, wenn man es gerade nicht braucht. Grundsätzlich verbraucht man beim Baden 2-3mal mehr Wasser als beim Duschen, weshalb Vollbäder möglichst die Ausnahme bleiben sollten um die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen.

7.)      Weniger Auto fahren

Um die Umwelt weniger mit Schadstoffen zu belasten und um das Klima zu schonen, hilft es enorm, das Auto hin und wieder stehen zu lassen. Für kurze Wege ist es ratsam, diese zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen, um der Luft unnötige Abgase zu ersparen. Außerdem spart man so Kraftstoff und fördert aktiv durch Bewegung die eigene Gesundheit.

Eine weitere Möglichkeit ist das vorausschauende Fahren. Frühzeitig vom Gas zu gehen, wenn man sich einer Ampel oder einer Geschwindigkeitsbegrenzung nähert, spart ebenfalls Kraftstoff. Dieser Effekt tritt auch ein, wenn man etwas langsamer fährt anstatt immer Vollgas zu geben. Alternativ zum Auto ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Mitfahrgelegenheiten oder Car Sharing sinnvoll, um die Umwelt zu schonen.

8.)      Strom sparen

Für einen positiven Effekt auf Stromverbrauch und somit das Klima, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu zählen z. B. nur Lampen mit LED-Technik zu benutzen und elektronische Geräte (TV, etc.) per abschaltbarer Steckdosenleiste auszuschalten, da sie im Standby-Modus immer noch Strom verbrauchen. Für Anschaffungen von Elektrogeräten sollte eine hohe Effizienzklasse berücksichtigt werden. Um den Kühlschrank energieeffizient zu nutzen, sollte er an einer möglichst kühlen Stelle stehen. Er sollte nur solange wie nötig geöffnet sein und Lebensmittel erst auf Raumtemperatur abkühlen lassen, bevor man diese in den Kühlschrank stellt. Bei längerer Abwesenheit (z. B. Urlaub) ist es ratsam ihn nach Möglichkeit ganz abzuschalten oder bei Vereisungen abzutauen.

9.)      Heizenergie sparen

Heizen ist nicht nur teuer, sondern auch der mit Abstand größte Energieverbraucher und CO2-Verursacher. Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird. Jedes Grad weniger spart pro Jahr 6 Prozent Heizenergie. Stoßlüften anstatt den ganzen Tag die Fenster gekippt zu lassen verbraucht weniger Energie und verhindert, dass sich an den Zimmerwänden Schimmel bildet, da so die Luftfeuchtigkeit besser aus den Räumen entweichen kann.

10.)   Im Naturschutzverein engagieren

Wer sich noch mehr aktiv beteiligen und ehrenamtlich engagieren möchte, sollte sich zunächst an einen örtlichen Naturschutzverein wenden. Die Vereine tun allerhand für die Natur in der Region und sind auf jede helfende Hand angewiesen. Hier kann man bei Bedarf aushelfen oder sich als Vereinsmitglied aktiv einbringen.

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15.07.2022: 07/22 - Umweltverträgliches Reisen

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Sommerzeit bedeutet für die meisten auch Urlaubszeit. Ob man dabei nun eher nach Ruhe sucht oder doch einen Aktivurlaub präferiert - viele wählen dazu immer noch ein Reiseziel in der Ferne aus. Daraus resultieren leider häufig negative Auswirkungen für unsere Umwelt und unser Klima. Die folgenden Tipps kann man jedoch beachten, um das Reisen umweltverträglicher zu gestalten:

  • Anreise

Aus Zeitgründen steht das Flugzeug als Verkehrsmittel der Wahl immer noch hoch im Kurs. Rund 34% der Reisen ins In- und Ausland wurden in Deutschland im Jahr 2021 mit dem Flugzeug getätigt. Durch die Reiseeinschränkungen im Zuge der Pandemie wurde das Flugzeug durch die Anreise mit dem PKW oder dem Wohnmobil jedoch getoppt (ca. 55%) [1]. Beide Verkehrsmittel emittieren allerdings beträchtliche Mengen an CO2 in die Atmosphäre.

Beispielsweise entstehen durch den Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Palma de Mallorca ca. 0,5 t CO2 pro Person [2]. Unser Tipp an dieser Stelle: Vor der Reise einen CO2-Rechner anwenden. Unter myclimate.org oder atmosfair.de lassen sich die jeweiligen CO2-Emissionen ganz leicht ausrechnen. Myclimate.org bietet die Zusatzfunktion, dass auch die Anreise mit dem Auto ausgerechnet werden kann, sodass man sich im Zweifelsfall für das Verkehrsmittel mit dem niedrigeren Ausstoß entscheiden kann. Darüber hinaus können die Emissionen hier unter Auswahl verschiedener Klimaschutzprojekte kompensiert werden.

Bevor wir die Emissionen kompensieren, sollten wir jedoch stets versuchen, den Ausstoß so gering wie möglich zu halten. Die Anreise mit der Bahn stellt hierfür eine tolle Möglichkeit dar. Mit dem Interrail Pass kann man beispielsweise über 10.000 Reiseziele in ganz Europa ansteuern.

  • Reiseziel

Falls es unbedingt in die Ferne gehen soll, sollte zumindest die Reisedauer entsprechend lang sein. Aber auch Deutschland bietet traumhafte Naturlandschaften, die eine Reise allemal wert sind. Unser Tipp: Die Kooperation „Fahrtziel Natur“ des BUND, NABU, VCD und der Deutschen Bahn vereint 24 Fahrtziel-Natur-Gebiete. In diesen Gebieten versucht man, nachhaltige Mobilitätskonzepte mit attraktiven Tourismusangeboten zu verbinden. Die dort liegenden Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate lassen sich so ganz leicht mit der Bahn erreichen, wodurch bereits eine Menge CO2 bei der Anreise eingespart wird.

Für all diejenigen, die am Wochenende einfach eine kurze Auszeit in der Natur brauchen, ist der Naturpark Taunus, direkt vor unserer Haustür, eine echte Empfehlung. Auf über 200 Wander- und Erholungswegen gibt es viel zu entdecken.

Egal, wo wir unseren Urlaub letztlich verbringen, wir sollten uns gegenüber der dortigen Flora und Fauna stets respektvoll verhalten, um unsere negativen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten!

 

Quellen:

[1] Statista. Abrufbar unter: Verkehrsmittel der Deutschen in 2021 | Statista

[2] MyClimate. Abrufbar unter: myclimate

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12.08.2022: 08/22 Mülltrennung und -vermeidung ist Klima- und Umweltschutz!

Newsbild: 08/22 Mülltrennung und -vermeidung ist Klima- und Umweltschutz!

Der beste Müll, ist der, der nicht entsteht. Das Klima und die Umwelt lassen sich dabei bereits durch Kleinigkeiten schützen.

1. Der Wocheneinkauf

Viel Müll kann bereits beim Einkauf vermieden werden. Beispielsweise können wir loses Obst und Gemüse abgepacktem Obst und Gemüse vorziehen. Auch beim Shampoo und bei der Handseife können wir die Umwelt schützen, indem wir auf festes Shampoo und feste Handwaschseife zurückgreifen. Diese sind zusätzlich deutlich ergiebiger, als die flüssigen Produkte. Müll kann auch vermieden werden, wenn wir ein Großes, statt vieler kleiner Gefäße kaufen. Das tut häufig auch dem Geldbeutel gut, da der Preis pro Kilogramm bzw. Liter sinkt. Die Einkäufe können wir nach dem Bezahlen an der Kasse in unsere Einkaufkörbe, Klappboxen oder Mehrwegbeutel packen.

2. Kaffee und andere Getränke

Häufig kaufen wir uns einen „Coffee-to-go“ oder nehmen kleine Einweggetränkeflaschen mit. Eine nachhaltige Alternative bieten praktische Mehrwegbecher oder Thermosflaschen, mit denen wir unser Lieblingsgetränk von zu Hause mitnehmen können. Das stille Wasser können wir aus der Leitung nehmen, da unser Trinkwasser von hoher Qualität ist. Bei der Wahl der Kaffeemaschine können wir uns gegen eine Kapsel- oder Pad-Maschine entscheiden.

3. Essen

Leider werden in Deutschland viele Lebensmittel weggeworfen, obwohl sie noch lange genießbar wären. Bevor wir Lebensmittel in den Mülleimer werfen, können wir am Geruch und der Optik der Lebensmittel kontrollieren, ob sie wirklich verdorben sind (Vorsicht bei tierischen Produkten wie Eiern, Fleischprodukten oder Fisch). Beim Essen unterwegs bieten sich ebenfalls Mehrwegbehältnisse an, die mittlerweile auch von vielen Gastronomiebetrieben angeboten werden.

4. Kaufentscheidung

Oft kaufen wir Dinge, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Vor jeder Kaufentscheidung können wir uns daher zwei Dinge fragen: Brauche ich das wirklich? Macht es mich glücklich? Wird eine Kaufentscheidung getroffen, sollten wir langlebige Qualität kaufen. Geht ein Gegenstand kaputt, können wir prüfen, ob er repariert werden kann, bevor wir eine Neuanschaffung tätigen. Bei größeren Geräten, die man selten braucht, bietet sich häufig die gemeinsame bzw. geteilte Nutzung mit weiteren Personen an. Dadurch spart man nicht nur Platz, sondern auch Geld.

5. Mülltrennung

Wenn Lebensmittel doch mal verdorben sind oder Gegenstände nicht mehr repariert werden können, sollten wir den Müll ordnungsgemäß trennen, um die Abfallkreisläufe nicht zu beeinträchtigen. Die Abfallfibel und die Abfallberatung der Stadt Friedrichsdorf stehen bei Fragen und Unklarheiten zu diesem Thema zur Verfügung.

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16.09.2022: 09/22 - Klimaschutz im Einkaufswagen: Saisonales Einkaufen

Newsbild: 09/22 - Klimaschutz im Einkaufswagen: Saisonales Einkaufen

Im Klimaschutz zählt jeder einzelne Beitrag. Auch beim Einkaufen haben wir als Konsumierende die Möglichkeit, bereits etwas Kleines zu bewirken. Neben Bioqualität, ökologischen Gütesiegeln und Co. gibt es noch ein weiteres, wichtiges Kriterium, auf welches wir bei dem Einkauf von Obst, Gemüse und Salaten achten können: Saisonalität.

 

Wie saisonal ein frisches Produkt in einer bestimmten Region ist, hat nämlich entscheidende Auswirkungen auf dessen Transportweg. Und dieser trägt wiederrum maßgeblich dazu bei, wie viele Treibhausgase emittiert werden, bis das Produkt schließlich in unseren Händen landet.

 

Beim Einkaufen an der Obst- und Gemüsetheke können wir also auf die jeweiligen Herkunftsländer der Lebensmittel achten. Wird „Deutschland“ als Herkunftsland angegeben, können wir davon ausgehen, dass das Produkt aktuell Saison bei uns hat oder es sich um Lagerware handelt. Der Import aus wärmeren Regionen, z.B. aus Ländern auf der Südhalbkugel, war dafür also nicht notwendig. Bei saisonalen Produkten lässt sich häufig noch zwischen Freilandanbau oder dem geschützten Anbau in einem Gewächshaus unterscheiden. Hilfreich können auch sogenannte Saisonkalender sein, die sich gut dazu eignen, um sowohl den saisonalen Einkauf als auch saisonale Gerichte zu planen.

 

Die folgenden Produkte haben beispielsweise aktuell Saison:

  • Äpfel
  • Birnen
  • Brokkoli
  • Fenchel
  • Feldsalat
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Möhren
  • Spinat
  • Zucchini

Einen kostenlosen Saisonkalender bietet beispielsweise die Verbraucherzentrale an: 1_saisonkalender_web-download_2-seiten_5te-aufl_nov2021.pdf (verbraucherzentrale.de)

 

 

 

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12.07.2022: Energieexperten der Verbraucherzentrale informieren live und online

Newsbild: Energieexperten der Verbraucherzentrale informieren live und online

Zahlreiche kostenlose Online-Vorträge im Juli zu Energetischer Sanierung, Solarthermie & Photovoltaik, Holzbau, Energie & Klima, Elektromobilität und vielem mehr 

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet auch im Juli Online-Vorträge, um Verbraucherinnen und Verbraucher rund um das Thema Energiesparen zu informieren. Übers Internet verfolgen Sie live und bequem von zuhause den Online-Vortrag und können unseren Experten über einen Chat Fragen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter verbraucherzentrale-energieberatung.de möglich. 

12.07.2022
17:30 - 19:00 Uhr       Überschwemmung, Sturm & Co: 
                                   Versicherungsschutz rund um Haus
18:00 - 19:30 Uhr       Photovoltaik: Die Kraft der Sonne nutzen!
18:30 - 20:30 Uhr       Strom erzeugen mit Photovoltaik
 
13.07.2022
18:00 - 19:30 Uhr       Schutz vor Starkregen
 
18.07.2022
18:00 - 19:00 Uhr       Wie gelingt der Heizungstausch?
 
19.07.2022
18:00 - 19:30 Uhr       Bauen mit Holz
 
20.07.2022
18:00 - 19:30 Uhr       Photovoltaik lohnt sich!
 
21.07.2022
18:00 - 19:00 Uhr       „Sonnenklar – Solarstrom nutzen, wie es für dich passt“
 
25.07.2022
18:00 - 19:30 Uhr       Sonne tanken – Mit Sonnenstrom sauber Auto fahren
18:30 - 20:30 Uhr       Welche Heizung passt zu meinem Haus?

Ein Blick auf verbraucherzentrale-energieberatung.de lohnt sich, denn hier werden immer wieder neue Online-Vorträge angekündigt. Neben den Vorträgen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentralen auch individuelle Beratungen in Energiestützpunkten und bei Ihnen zuhause an. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

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16.09.2022: Verbraucherzentrale Hessen startet Aufklärungskampagne

Newsbild: Verbraucherzentrale Hessen startet Aufklärungskampagne

Mach den Zähler-Check

Steigende Energiepreise belasten schon jetzt viele private Haushalte. Es ist zu erwarten, dass in den nächsten Wochen viele Energieversorger die Preise für Strom und Gas und damit auch die monatlichen Abschläge erhöhen werden. Die Verbraucherzentrale Hessen startet eine hessenweite Aufklärungskampagne mit hilfreichen Tipps vor Ort und auf der Website. 
 
Silke und Michael H. sind Rentner. Sie leben bewusst und haben schon vor Jahren in ihrer Mietwohnung viel getan, um Energie einzusparen. Bislang sind sie mit ihren Alterseinkünften gut ausgekommen. Doch nun machen ihnen die steigenden Energiepreise große Sorgen. Sie wissen jetzt schon, dass sie in den kommenden Monaten mit ihren Einkünften nicht auskommen werden. Sie befürchten, dass sie im Winter frieren werden und trotzdem im nächsten Jahr eine hohe Nachzahlung an ihren Energieversorger bezahlen müssen.   
 
Tipps der Verbraucherzentrale Hessen 
„Wir raten, bei jeder Preisanpassung, selbst die Zählerstände abzulesen, zu notieren und dem Energieversorger mitzuteilen. Nur so kann eine genaue Abrechnung erfolgen. Anderenfalls wird der Verbrauch bis zum Stichtag vom Energieversorger geschätzt“, sagt Nicole Hensel, Juristin bei der Verbraucherzentrale Hessen.
 
Zudem rät die Verbraucherzentrale:
  • Lesen Sie alle Briefe der Versorger sorgsam und ignorieren Sie Mahnungen auf keinen Fall. Kontaktieren Sie den Energieversorger direkt.
  • Holen Sie sich Hilfe, zum Beispiel bei Schuldnerberatungen oder der Verbraucherzentrale Hessen.
  • Wenn Sie Leistungen vom Jobcenter oder Sozialamt erhalten, informieren Sie diese sofort über Abschlagserhöhungen.
  • Wer kann, sollte schon jetzt vorsorglich Geld für höhere Abschläge und Nachzahlungen bei der Jahresabrechnung zurücklegen. 

Vor Ort und im Netz – hilfreiche Informationen 

Ab sofort informiert die Verbraucherzentrale auf ihrer Website www.verbraucherzentrale-hessen.de/zaehler-check gezielt dazu, wie
  • sich Energie im privaten Haushalt einsparen lässt,
  • der Zähler-Check funktioniert
  • man bei Preisanpassungen der Energieversorger vorgehen sollte und
  • was man tun kann, um Energiesperren zu vermeiden.
 

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