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Siebte ÖKOPROFIT-Runde erfolgreich abgeschlossen

Newsbild: Siebte ÖKOPROFIT-Runde erfolgreich abgeschlossen

„Mit Umweltschutz Kosten sparen“, so lautet der Untertitel des Projektes ÖKOPROFIT (Ökologisches Projekt Für Integrierte Umwelt-Technik), das sich als Agenda 21-Projekt weltweit einen Namen gemacht hat. Ziel des Projektes ist, dass teilnehmende Betriebe mit kompetenter externer Unterstützung Maßnahmen erarbeiten und umsetzen, mit denen Kosten eingespart und die Umwelt entlastet werden.

Seit 2004 gibt es ÖKOPROFIT auch im Hochtaunus. Um den Betrieben der Region Hochtaunus ein geeignetes Beratungsprogramm zur sinnvollen Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie und zur Erarbeitung eines betrieblichen Umweltmanagements zur Verfügung zu stellen, initiierte zunächst die Stadt Bad Homburg v.d. Höhe ein ÖKOPROFIT-Projekt. Aufgrund des großen Erfolgs wurde in Kooperation mit den Städten Friedrichsdorf, Kronberg und Oberursel eine zweite Runde ÖKOPROFIT nun als ÖKOPROFIT Vordertaunus durchgeführt. Im Anschluss wurde die Kooperation durch die Stadt Usingen und die Stadt Karben erweitert und das Projekt unter dem Namen „ÖKOPROFIT Hochtaunus“ weitergeführt. Externe Beratungsgesellschaft ist das Umweltberatungsunternehmen Arqum GmbH Frankfurt.

Am Mittwoch, 06. September 2017 fand die Abschlussveranstaltung der diesjährigen ÖKOPROFIT-Runde statt. Gastgeber war die Stadt Oberursel. Insgesamt haben 17 Betriebe und Einrichtungen aus den Städten Bad Homburg v.d. Höhe, Oberursel, Friedrichsdorf und Usingen an der 7. ÖKOPROFIT-Runde teilgenommen. Auch ihnen ist es gelungen, das vorhandene Umweltmanagement zu optimieren bzw. ein Umweltmanagement zu installieren. Die Motivation zur Teilnahme wurde durch den Zuwachs an Kompetenz im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes sowie durch Einsparungen beim Ressourcenverbrauch und bei den Kosten bestätigt.

Die teilnehmenden Betriebe und Einrichtungen wurden bei der Abschlussveranstaltung nochmal vorgestellt und nach einem Fachvortrag für ihre erfolgreiche Teilnahme an dem ÖKOPROFIT Projekt von den Vertretern der Städte Bad Homburg, Oberursel, Friedrichsdorf und Usingen ausgezeichnet.

Aus Friedrichsdorf nahmen am ÖKOPROFIT-Klub 2017 die Autohaus Weil GmbH, die Bionic Medizintechnik GmbH, die Vitos Hochtaunus gGmbH sowie das Rathaus der Stadt Friedrichsdorf teil. Aus Bad Homburg waren die Basler Versicherungs AG, Dachdeckermeister Willy A. Löw AG, Deutsche Leasing AG, Fresenius Kabi Deutschland GmbH, GC Germany GmbH, GOPA-Gesellschaft für Organisation, Planung und Ausbildung mbH sowie das Technische Rathaus mit dabei. Teilnehmer aus Oberursel waren die HYDRODATA GmbH, die Klinik Hohe Mark sowie die Panacol-Elosol GmbH. Weiterhin nahmen die G. Vollberg Maschinenbau GmbH und die METAKEM GmbH aus Usingen sowie die FIL Investment Services GmbH aus Kronberg teil.

Die Gesamtbilanz von mittlerweile über 300 ausgewerteten Maßnahmen seit dem Ende der ersten Runde im Jahr 2005 ist beeindruckend. Alle teilnehmenden Betriebe und Einrichtungen konnten Einsparungen erzielen und sparen insgesamt pro Jahr 1,3 Mio. € ein. Der jährliche Energieverbrauch verringerte sich um rund 6,5 Mio. kWh Strom und 2,4 Mio. kWh Wärme. Dabei konnten die CO2-Emission um jährlich 5,3 Mio. kg gesenkt werden.

Weiter geht es mit dem „Zukunftsforum ÖKOPROFIT Rhein-Main“ am Dienstag, den 21. November im Kongress-Center im Kurhaus Bad Homburg. Die reguläre Workshopreihe startet wieder ab 14.02.2018. Bei Interesse oder Fragen zum Projekt stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner gerne zur Verfügung. In der Stadt Friedrichsdorf sind Herr Jörg Naumann unter 06172 7311300 und Herr Frank Eckert unter 06172 7311309 erreichbar. Bei der Arqum GmbH ist Herr Thilo Baar der Ansprechpartner, Tel.: 069 95932050.

(12.09.2017)

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