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Klimaschutz - Stadt Friedrichsdorf setzt auf Sonnenenergie

Nach der UN- Klimakonferenz in Warschau steht fest: Deutschland wird weiterhin eine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz einnehmen. Das bedeutet, dass auch Kommunen permanent an ihrer Klimabilanz arbeiten müssen. Die Stadt Friedrichsdorf stellt sich dieser Aufgabe und setzt durch Solarstrom und Solarthermie auf Energieeinsparung und somit auf eine Reduzierung der CO2-Emissionen.
Bereits seit Juli 2008 betreibt sie deshalb eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf dem Dach des Rathauses zur CO2-freien Stromerzeugung. Die 44 Module mit einer Leistung von 8,8 kWp haben in 2013 wieder effektiv zur Schonung fossiler Energieressourcen beigetragen und rund 8.900 kWh Strom erzeugt. So konnten seit Inbetriebnahme bereits rund 48.000 kWh Sonnenstrom durch die städtische PV-Anlage gewonnen werden, was rein rechnerisch ausreicht den durchschnittlichen jährlichen Bedarf von 17 Haushalten a zwei Personen abzudecken und rund 28 Tonnen CO2 einzusparen.

Nach der städtischen Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach und der ebenfalls seit 2008 laufenden Bürgersolaranlage in Köppern, stellte die Stadt im Sommer zwei weitere Dächer von städtischen Kinderhäusern für den Bau von PV-Anlagen zur Verfügung. So wurden im Juni auf dem Dach des Kinderhauses "Peter-Geibel-Strasse" und im Juli auf dem Dach des Kinderhauses "Marc-Aurel-Ring" PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 35 kWp errichtet.

Auch das Freibad profitiert von der Sonnenenergie, wo zu Beginn der Badesaison 2012 eine Solarabsorberanlage zur Beckenwasser-erwärmung in Betrieb genommen wurde. Dort sind 250 Absorberplatten in mehreren Reihen Richtung Süden auf dem Umkleidegebäude montiert und ersparen so jährlich den Einsatz von rund 150.000 kWh Erdgas und somit rund 37 Tonnen CO2.

Das sind wirtschaftlich sinnvolle Schritte, auch im Sinne der Lokalen Agenda 21, ist Bürgermeister Horst Burghardt überzeugt. In anbetracht stetig steigender Energiepreise und durch die Verringerung des Schadstoffausstosses sind diese Maßnahmen ein wichtiger Beitrag zur "Schonung der Ressourcen und zum Klimaschutz in Friedrichsdorf“, findet der Bürgermeister.

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