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Kinderbetreung Notfallantrag aufgrund Corona-Krise

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Kurzbeschreibung

  • Friedrichsdorf, 14. März 2020 



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulen aufgrund der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

Liebe Eltern,

nach dem Beschluss der Hessischen Landesregierung sind ab Montag, 16. März 2020 alle Kindertagesstätten bis 19. April 2020 geschlossen. Ebenso die städtischen Horte, die Betreuten Grundschulen und andere Jugendeinrichtungen.

Die Eltern haben am 16. März 2020 selbstverständlich die Gelegenheit persönliche Dinge aus der Einrichtung abzuholen. Eine Betreuung der Kinder findet allerdings nicht statt. Danach greift das Betretungsverbot.

Die Stadt bietet eine Notbetreuung an für Kinder von Eltern, die in Bereichen arbeiten, die zur Aufrechterhaltung der notwendigen Infrastruktur gemäß § 2 der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus vom 13. März 2020 nötig sind, wie zum Beispiel Rettungskräfte, medizinisches Personal, die Polizei, Angehörige der Justiz, des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerkes. Voraussetzung hierfür ist, dass beide Erziehungsberechtigten des Kindes, im Fall einer oder eines allein Erziehungsberechtigten die oder der allein Erziehungsberechtigte zu einer in der Verordnung abschließend definierten Personengruppe gehört. Die vollständige Aufstellung fügen wir diesem Aushang bei. Sofern eine Zugehörigkeit zu keiner dieser Personengruppen besteht, darf nach den rechtlichen Bestimmungen keine Notbetreuung angeboten werden. Eine Notbetreuung ist auch bei den definierten Personengruppen ausgeschlossen, wenn die Kinder

a) Krankheitssymptome aufweisen,

b) in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind oder

c) sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet (www.rki.de) für Infektionen mit dem SARS-CoV-2—Virus aufgehalten haben und noch keine 14 Tage seit der Rückkehr vergangen sind.

Der Antrag für eine Notbetreuung steht auf der Homepage der Stadt zum Download im Formularcenter zur Verfügung. Er kann auch am 16. März 2020 in der Einrichtung abgeholt werden.

Dem Antrag ist zwingend eine Arbeitsbescheinigung des Arbeitgebers über die berufliche Tätigkeit beizufügen!

Eltern erhalten nach Antragsstellung telefonisch oder per Mail eine Mitteilung, ob und in welcher Kita ihr Kind betreut werden kann.

Der Antrag kann direkt an Frau Feisel (nicole.feisel(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de) oder an Frau Zenser (daniela.zenser(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de) oder an stadtverwaltung(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de gesandt werden.

Eine persönliche Vorsprache ist nicht möglich.

Wir bitten alle Betroffenen um Ihr Verständnis.



DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf


gez. Horst Burghardt

Bürgermeister



Anlage/Hinweise >>> Auszug aus der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus vom 13.03.2020






  • Friedrichsdorf, 15. März 2020



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grund-schulen aufgrund der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

- 1. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020


Liebe Eltern,

die Hessische Landesregierung hat weitere Schritte im Kampf gegen das Corona-Virus beschlossen und u.a. den Personenkreis, der eine Anrecht auf eine Notbetreuung in den Kindertagesstätten hat, erweitert. Die Kinderbetreuung wird für weitere zwingende Personengruppen ermöglicht:




  1. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes,

  2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen.



Die vollständigen Verordnungstexte finden Sie unter https://www.hessen.de/.



DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf


gez. Horst Burghardt

Bürgermeister




  • Friedrichsdorf, den 17.03.2020



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulen aufgrund der Zweiten Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

2. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020


Liebe Eltern,

die Hessische Landesregierung hat durch die Zweite Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 16. März 2020 weitere Schritte im Kampf gegen das Corona-Virus beschlossen und u.a. den Personenkreis, der eine Anrecht auf eine Notbetreuung in den Kindertagesstätten hat, wie folgt erweitert: 




  • Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder gemäß § 25 Hessisches Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch,

  • Personen, die unmittelbar mit der Auszahlung von Geldleistungen nach einem der folgenden Gesetze befasst sind:

    a) Zweites Buch Sozialgesetzbuch,

    b) Drittes Buch Sozialgesetzbuch,

    c) Asylbewerberleistungsgesetz und

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unmittelbar in den Sektoren der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz vom 22. April 2016 (BGBl. I S. 958), zuletzt geändert durch Verordnung vom 21. Juni 2017 (BGBl. I S.1903) tätig sind, soweit von dem Arbeitgeber der Nachweis erbracht wird, dass ihre Tätigkeit zwingend erforderlich ist; dabei bleiben die Schwellenwerte der Anhänge außer Betracht.



Die vollständigen Verordnungstexte finden Sie unter https://www.hessen.de/.



DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf

gez. Horst Burghardt

Bürgermeister



 




  • Friedrichsdorf, 20. März 2020



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulen aufgrund der Zweiten Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

3. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020



Liebe Eltern,

die Hessische Landesregierung hat gestern in einer Sonder-Kabinettsitzung weitere notwendige Schritte im Kampf gegen das Corona-Virus veranlasst:

Zur Notfallkinderbetreuung: 




  • Es ist ab sofort ausreichend, wenn nur ein Elternteil bspw. als Einsatzkraft bei Polizei oder Feuerwehr bzw. im Gesundheitswesen oder im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeitet.

  • Der anspruchsberechtige Personenkreis für eine Notfallkinderbetreuung wird um folgende Personengruppe erweitert:

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Abfallbewirtschaftung tätig sind, soweit von dem Arbeitgeber der Nachweis erbracht wird, dass ihre Tätigkeit vor Ort am Arbeitsplatz zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur zwingend erforderlich ist.

    Der Antrag kann für eine Notfallkinderbetreuung kann direkt an Frau Feisel nicole.feisel(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de oder daniela.zenser(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de oder stadtverwaltung(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de gesandt werden. Eine persönlichen Vorsprache ist nicht möglich.



Mit den zusätzlichen Maßnahmen beabsichtigt die Hessische Landesregierung, die Ansteckungsgefahr durch persönliche Kontakte von Personen weiter zu verringern. 

Die Stadt Friedrichsdorf appelliert erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, vernünftig zu sein, sich an die Vorgaben zu halten und persönliche Kontakte deutlich zu reduzieren.



Die vollständigen Verordnungstexte finden Sie unter https://www.hessen.de/.




DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf



gez. Horst Burghardt

Bürgermeister




  • Friedrichsdorf, 09. April 2020



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulenaufgrund der Zweiten Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus



4. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020



Liebe Eltern,



die Hessische Landesregierung hat durch die Fünfte Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 9. April 2020 weitere Schritte im Kampf gegen das Corona-Virus beschlossen und u.a. den Personenkreis, der eine Anrecht auf eine Notbetreuung in den Kindertagesstättenhat, wie folgt erweitert:



§ 2 wird wie folgt geändert.



a) Abs. 2 Satz 1 wird wie folgt geändert:



aa) Der Nr. 10 wird als Buchst. w angefügt:„w) Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen oder Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten nach § 1 des Psychotherapeutengesetzes vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1311), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. August 2019 (BGBl. I S. 1307),“



bb) Nach Nr. 11 werden als Nr. 11a bis 11c eingefügt:



11a. Beschäftige in nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch betriebserlaubnispflichten stationären oder teilstationären Einrichtungen, die keine Kindertagesbetreuungseinrichtungen sind,



11b. Personen, die hauptberuflich Beratungsdienste der psychosozialen Notfallversorgung, insbesondere im Bereich der Notfallseelsorge oder der Krisentelefone, sicherstellen, sowie Mitarbeiterinnen von Schutzeinrichtungen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt, insbesondere von Frauenhäusern oder Schutzwohnungen,



11c. Personen, die in nach § 9 anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen Beratungen nach § 5 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes vom 27. Juli 1992 (BGBl. I S. 1398),zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2789), durchführen,“



Den vollständigen Verordnungstext mit weiteren Änderungen der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus finden Sie unter https://www.hessen.de/



Die vollständigen Verordnungstexte finden Sie unter https://www.hessen.de/.




DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf



gez. Horst Burghardt

Bürgermeister





  • Friedrichsdorf, 17. April 2020



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulen aufgrund der Zweiten Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus



5. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020



Sehr geehrte Eltern,

die Hessische Landesregierung hat die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 15. April 2020 durch Änderung der Hessischen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus umgesetzt. In der zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus wurde das Betretungsverbot bis zum 3. Mai 2020 verlängert und u.a. der Personenkreis, der ein An-recht auf eine Notbetreuung in den Kindertagesstätten hat, wie folgt erweitert: 



In § 2 werden als Nr. 15 bis 17 angefügt:



15. hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Presse, Rundfunk, Fernsehen und anderen Telemedien, soweit vom Arbeitgeber der Nachweis erbracht wird, dass ihre Tätigkeit vor Ort am Arbeitsplatz zur Aufrechterhaltung des Kernbetriebs zwingend erforderlich ist,



16. Soldatinnen und Soldaten nach § 1 des Gesetzes über die Rechtsstellung von Soldaten vom 30. Mai 2005 (BGBl. I S. 1482), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. November 2019 (BGBl. I S. 1626), sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr, die zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und der laufenden Einsätze der Bundes-wehr erforderlich sind,



17. berufstätige Alleinerziehende im Sinne des § 21 Abs. 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch.“



Den vollständigen Verordnungstext mit weiteren Änderungen der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus finden Sie unter https://www.hessen.de/



Auch die Betreuungsentgelte für den Monat Mai 2020 werden ausgesetzt (gestundet).



DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf



gez. Horst Burghardt

Bürgermeister




  • Friedrichsdorf, den 23.04.2020



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulen aufgrund der Zweiten Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus



6. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020



Die Hessische Landesregierung hat durch die Dritte Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 23. April 2020 weitere Schritte im Kampf gegen das Corona-Virus beschlossen und u.a. den Personenkreis, der ein Anrecht auf eine Notbetreuung in den Kindertagesstätten hat, wie folgt erweitert:



In § 2 Abs. 2 Satz 1 wird nach Nr. 16 wird als neue Nr. 17 eingefügt:



17. Schulleitungen, Lehr- und Betreuungskräfte, die unmittelbar mit der Organisation und Durchführung des Unterrichts und von anderen schulischen Veranstaltungen nach § 3 Abs. 1 Satz 3 bis 5 befasst sind. 



Die bisherige Nr. 17 wird Nr. 18



18. berufstätige Alleinerziehende im Sinne des § 21 Abs. 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch.



Den vollständigen Verordnungstext mit weiteren Änderungen der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus finden Sie unter https://www.hessen.de/



DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf




gez. Horst Burghardt

Bürgermeister




  • Friedrichsdorf, den 29.04.2020



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulen aufgrund der Achten Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

7. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020



Mit der Achten Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 27. April 2020, wird das Verbot, Kitas und Kindertagespflegestellen zu betreten, ebenso wie die Kindernotbetreuung nach der 2. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus zunächst bis zum 10. Mai 2020 verlängert.



Die Hessische Landesregierung hat u.a. den Personenkreis, der ein Anrecht auf eine Notbetreuung in den Kindertagesstätten hat, wie folgt erweitert:



Der Personenkreis der Berechtigten zur Kindernotbetreuung wird um Beschäftigte des Allgemeinen Sozialen Dienstes bei den öffentlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe 

(§ 2 Abs. 2 Nr. 11d – neu 2. Corona-VO) ergänzt.



Außerdem werden Angehörige der Werksfeuerwehren aufgenommen (in § 2 Abs. 2 Nr. 2 2. Corona-VO). 



Die Änderungen treten am 4. Mai 2020 in Kraft.



Den vollständigen Verordnungstext mit weiteren Änderungen der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus finden Sie unter https://www.hessen.de/



DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf

gez. Horst Burghardt

Bürgermeister







  • Friedrichsdorf, den 07.05.2020



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulen aufgrund der Zweiten Ver¬ordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus



8. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020



Nach dem gestrigen Beschluss der Hessischen Landesregierung wird der Anspruch auf eine Notbetreuung ab dem 11. Mai 2020 erweitert. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Personengruppen haben Anspruch auf eine Notbetreuung Kinder, wenn eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter zu einer der folgenden Personengruppe gehört:



  • Personen, die unmittelbar mit der Auszahlung von Geldleistungen nach einem der folgenden Gesetze befasst sind:

    • Bundesausbildungsförderungsgesetz,

    • Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung und

    • Wohngeldgesetz,



  • Schülerinnen, Schüler und Studierende, die nach § 3 Abs. 1 S. 3 bis 5 der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus unterrichtet werden,

  • Personen, die nachweislich im Bereich der medizinischen und pharmazeutischen Forschung im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus tätig sind,

  • Personen, die nach Bestätigung der Dienststellenleitung in den Kernbereichen der staatlichen Forschung und Wissenschaftsverwaltung sowie in Kernbereichen des Kulturgutschutzes ihre Tätigkeit in der Dienststelle ausüben müssen,

  • Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Notarinnen und Notare,

  • Mitglieder von Verfassungsorganen,

  • Pfarrerinnen und Pfarrer, Seelsorgerinnen und Seelsorger,

  • Inhaber von und Beschäftigte in Bestattungsunternehmen,

  • studierende Alleinerziehende im Sinne des § 21 Abs. 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch.



Die Regelungen für die Kita-Schließung und die Notbetreuung gelten zunächst bis 5. Juni 2020.



Den vollständigen Verordnungstext mit weiteren Änderungen der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus finden Sie unter https://www.hessen.de/



DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf

gez. Horst Burghardt

Bürgermeister





Friedrichsdorf, den 28.05.2020



Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulen aufgrund der Zweiten Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

9. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020

 



Stadt ist auf den eingeschränkten Regelbetrieb ab 2. Juni 2020 vorbereitet



Am 25. Mai 2020 hat das Hessische Kabinett die Rechtsänderungen für den eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie ab dem 2. Juni 2020 beschlossen. 



„Wir begrüßen, dass uns das Land keine starren Vorgaben in der Ausgestaltung macht und uns die Möglichkeit gibt, im Rahmen der Betreuungskapazitäten vor Ort ein gutes Angebot für mehr Kinder zu schaffen, als bislang in der Notbetreuung sind“, so Bürgermeister Horst Burghardt. „Wir kennen die Verhältnisse vor Ort am besten und können einrichtungsbezogen entscheiden“. 



Der Besuch der Kindertagesstätte wird jedoch nicht so möglich sein, wie vor der Corona-Pandemie. Das allgemeine Betretungsverbot gilt fort. Abgesehen von der weiter laufenden Notbetreuung wird es keine täglichen Kita-Besuche geben. Die Einhaltung der Hygieneregeln erfordert mehr räumlichen Aufwand, was insbesondere kleinere Einrichtungen vor Herausforderungen stellt. 



Die Notbetreuung für den definierten Personenkreis findet anhand der neuen Kriterien unverändert von montags bis freitags statt. Die übrigen Betreuungskapazitäten, beginnend ab dem 2. Juni 2020, werden auf jeweils 2 Tage in der Woche (Montag, Dienstag und Donnerstag, Freitag) verteilt. „Unser Ziel ist es, möglichst vielen Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Kita wieder zu besuchen.“ Der jeweilige Mittwoch wird außerhalb der Notbetreuung vorrangig für Hygienemaßnahmen, wie umfassende Desinfektion gemäß den Vorgaben aus den Hygieneregeln, Vorbereitungen, Teambesprechungen usw. genutzt. Außerdem muss davon ausgegangen werden, dass nicht alle Beschäftigten in der Kinderbetreuung eingesetzt werden können.



Im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebes wird mit folgenden Gruppengrößen begonnen:



Ü3 maximal 15 Kinder

U3 maximal 10 Kinder



Der Hortbereich wird zunächst für eine weitere Woche ausgesetzt und soll erst ab dem 8. Juni 2020 berücksichtigt werden.



Anmeldungen für die Kitas sind ab sofort formlos per Mail über die jeweilige Einrichtungsleitung möglich. 



Da noch nicht abschätzen ist, ob die zur Verfügung stehenden räumlichen und personellen Kapazitäten ausreichen, wird die Entscheidung über eine Aufnahme zunächst von dem Faktor „Berufstätigkeit“ abhängig machen. Das heißt, die Entscheidung wird über die jeweiligen Arbeitsbescheinigungen getroffen. Sofern keine aktuelle Arbeitsbescheinigung vorliegt, ist eine solche bei der Anmeldung für den eingeschränkten Regelbetrieb in aktueller Fassung beizufügen. Übersteigt die Zahl der Anmeldungen die Kapazitäten, wird die Entscheidung über eine Aufnahme im Einvernehmen mit dem Jugendamt getroffen.



Die Eltern werden gebeten, entsprechende Benachrichtigung der Einrichtungsleitung abzuwarten, ob und ab wann sie ihr Kind in die Einrichtung geben können. Vorher ist eine Betreuung nicht möglich.



Für Fragen stehen neben den Einrichtungsleitungen,die Mitarbeiterinnen des Kitabüros, Frau Zenser, 06172-7311255, daniela.zenser(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de, und Frau Feisel, 06172-7311254, nicole.feisel(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de, zur Verfügung.



DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf



gez. Horst Burghardt

Bürgermeister



Download - Information des Amtes für soziale Angelegenheiten vom 29.05.2020 zum eingeschränkten Regelbetrieb der Kinderbetreuungseinrichtungen ab 02.06.2020





Friedrichsdorf, den 22.06.2020

 

Schließung aller Kitas, Horte und Betreute Grundschulen aufgrund der Zweiten Verordnung zur Änderung der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus

10. Ergänzung zum Schreiben vom 14. März 2020

 

Elternbrief für die Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Friedrichsdorf

 

Aufgrund der neuesten rechtlichen Vorgaben aus der 13. Verordnung zur Anpassung der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus, sowie der 2. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus, in der Fassung der am 06.07.2020 in Kraft tretenden Änderung, möchten wir Sie über den aktuellen Stand in Kenntnis setzen.

 

Ab dem 22.06.2020 sollen u. a. die Grundschulen wieder geöffnet werden. Hierbei werden die Jahrgänge in festen Klassenverbänden, mit festgelegten Räumen sowie einem festen Stamm an unterrichtenden Lehrkräften eingeteilt.

 

Wir haben versucht, zusammen mit dem Hochtaunuskreis und den Einrichtungsleitungen, hier eine sinnvolle Lösung für unsere Einrichtungen zu finden. Leider mussten wir trotz aller Bemühungen feststellen, dass wir diese Vorgaben nicht leisten können. Es macht letztlich nur Sinn, wenn wir die Regelungen der Schulen übernehmen könnten, um eine dringend nicht empfohlene Durchmischung der Kinder zu vermeiden. Auch stellt es uns vor räumliche und personelle Probleme. Z. Zt. haben wir immer noch Ausfälle durch den Risikogruppen zugehörenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche noch nicht final gelöst werden konnten. Demzufolge müssen wir mit dem verbleibenden Personal versuchen, die momentane Notbetreuung, sowie den eingeschränkten Regelbetrieb abzudecken. Diese beiden Varianten laufen bis zum 03.07.2020 weiter. 

 

Ab dem 06.07.2020 werden mit den oben genannten Verordnungen, das Betretungsverbot, der Notbetrieb, sowie der eingeschränkte Regelbetrieb aufgehoben, sodass wir ab diesem Zeitpunkt den regulären, ursprünglichen Regelbetrieb wieder aufnehmen werden. Zu beachten gibt es dann nur noch die Hygieneempfehlungen des Landes sowie die Hygienekonzepte der jeweiligen Einrichtungen. Diese liegen in den Einrichtungen aus.

 

Gemäß § 2 Abs. 1 und 2 der 2. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13.03.2020, in der Fassung der am 06.07.2020 in Kraft tretenden Änderung, dürfen Kinder und dort Beschäftigte die Einrichtungen nicht betreten, wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen oder in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind. Wir bitten Sie, in so einem Fall die jeweilige Einrichtungsleitung schnellstens davon in Kenntnis zu setzen.

 

Die vergangene Zeit hat Ihnen als Eltern sehr viel abgefordert. Hierfür haben Sie meinen vollsten Respekt!

 

Klarstellen möchte ich in diesem Zusammenhang aber auch, dass wir täglich intensiv damit befasst waren, die schnell wechselnden Vorgaben aus der Corona-Verordnung, sowie der diesbezüglichen Hygienevorschriften, auf unsere Einrichtungen umzusetzen. Sehr oft erreichten uns die aktuellen Informationen erst 2 oder 3 Tage vor dem Inkrafttreten, sodass es für Sie bestimmt manchmal den Eindruck der Untätigkeit erweckt hat. Seien Sie versichert, dass dies absolut nicht der Fall war und wir es immer geschafft haben, zusammen mit den Einrichtungsleitungen sowie der Teams, innerhalb kürzester Zeit die geänderten Vorgaben umzusetzen. Hierbei stand und steht für uns immer das Wohl des Kindes im Vordergrund.

 

Zu berücksichtigen gilt es selbstverständlich, dass wir uns nach wie vor in einer Pandemie befinden, welche uns bestimmt noch einige Zeit beschäftigen wird. Die Einrichtungen haben versucht, ab dem 06.07.2020 wieder ein pädagogisches Konzept zu finden, um den Kindern die Rückkehr in ihre Einrichtungen so angenehm wie möglich zu machen und den neuen Kindern eine gute Eingewöhnung zu ermöglichen.

 

Wir müssen uns aber auch im Klaren darüber sein, dass uns jederzeit eine neue Ausbreitung der Pandemie treffen kann und durchaus die Möglichkeit besteht, dass Einrichtungen wieder geschlossen werden müssen.

 

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an oder schreiben uns unter 

kinderbetreuung(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de. 

 

Der aktuelle Elternbrief des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration ist auf 

unserer Homepage, www.friedrichsdorf.de, eingestellt.



DER MAGISTRAT

der Stadt Friedrichsdorf

gez. Horst Burghardt

Bürgermeister



 









 

 
Dieses Formular kann per Post eingereicht werden
zuständiges Amt: Amt für soziale Angelegenheiten

 

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