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Restmülltonnen werden kontrolliert

Newsbild: Restmülltonnen werden kontrolliert

In Friedrichsdorf wird viel zu wenig Biomüll eingesammelt. Im Vergleich zum Durchschnitt des Hochtaunuskreises lag in 2016 der Anteil nur bei 42,4 kg/EW, im Gegensatz zu 62,6 kg/EW im Kreisdurchschnitt. Gleichzeitig wird überdurchschnittlich viel Restmüll entsorgt. Dies lässt vermuten, dass erhebliche Mengen an Biomüll über die Restmülltonnen entsorgt werden. Um diesen Verdacht zu erhärten, werden demnächst die Restmülltonnen kontrolliert. Dort, wo außer Restmüll auch Bioabfälle oder anderer Wertstoff enthalten sind, bekommt der Behälter einen gelben Aufkleber mit einem entsprechenden Hinweis. Im Wiederholungsfall erhalten die Restmülltonnen einen roten Aufkleber und bleiben ungeleert.

Eine sortenreine Sortierung ist keine „Gängelung“ der Bürgerinnen und Bürger, sondern eine gesetzliche Verpflichtung und natürlich auch eine Verpflichtung gegenüber der Umwelt. Demzufolge hat jeder Nutzer die Pflicht die anfallenden Abfälle der jeweiligen Abfallfraktion zuzuordnen und in die entsprechende Gefäße zu füllen, bzw. der Sammlung zuzuführen. Darüber hinaus ist auch aus wirtschaftlichen Gründen geboten, Biomüll und andere Wertstoffe nicht über die Restmülltonne zu entsorgen. Die Verbrennung von Restmüll ist nämlich erheblich teurer, als die Verwertung von Bioabfällen. Aus diesen wird Biogas und Kompost erzeugt, was wiederum Erträge abwirft. Werden in Zukunft weiterhin so große Restmüllmengen entsorgt, ist mit einer Erhöhung der Abfallgebühren zu rechnen. Die stehen gebliebenen Restmülltonnen mit rotem Aufkleber können nach Anmeldung im Rahmen einer Sonderleerung kostenpflichtig geleert werden oder müssen nachsortiert und für die nächste Leerung bereitgestellt werden.

Gleichzeitig werden von der Stadt weitere Anstrengungen zu Information der Bürgerinnen und Bürger unternommen: Am 7. Oktober wird ein Bürgerstand beim Wochenmarkt auf dem Landgrafenplatz zum Thema Abfalltrennung und Biomüll informieren. Die Stadt Friedrichsdorf beteiligt sich auch an der bundesweiten „Aktion Biotonne Deutschland“ in Kooperation mit den REWE-Märkten mit Informationen zur Biomüll-Sammlung. Darüber hinaus sind im Rathaus und unter www.friedrichsdorf.de weiterhin Informationsmaterialien erhältlich und die Abfallberater informieren unter den Rufnummern 06172 / 731-1280, -1217 sowie -1300.

(11.09.2017)

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