Seulberg

Alte Seulberger Ansichten

Am Südosthang des Taunus liegt Seulberg, einer der ältesten Orte im Hochtaunuskreis und auch der älteste der vier Stadtteile Friedrichsdorfs.

Seine urkundliche Ersterwähnung datiert in das Jahr 767. Der Name Seulberg leitet sich von „Suleburc“ (sule = Sumpf, feuchtes Gebiet) her und weist darauf hin, dass das Dorf auf sumpfigem Gelände gegründet wurde. Doch schon die Römer hatten das Gebiet bewirtschaftet, wie etwa die in der Nähe des heutigen Baugebietes Römerhof vergrabene „Hunburg“ belegt.

Im 17. Jahrhundert stand in Seulberg das Häfner- und Zieglerhandwerk in voller Blüte. Ein Wahrzeichen aus dieser Zeit ist noch heute zu finden: der Aulofen. Darin konnten bis zu 1.200 Töpfe gleichzeitig gebrannt werden.

Traurige Berühmtheit erlangte Seulberg durch die Hexenverfolgungen im 17. Jahrhundert: Ein Seulberger Pfarrer entfesselte eine Flut von sogenannten Hexenklagen – 31 Opfer forderte die Hexenjagd zwischen 1653 und 1659.

 

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