News aus dem Museum

Traditioneller Ostermarkt im Heimatmuseum Seulberg

Am 2. April 2017 wird es wieder bunt und frühlingshaft im Heimatmuseum Seulberg und seinem Innenhof, denn dann findet der traditionelle Ostermarkt statt. In stimmungsvollem Ambiente bieten zahlreiche Kunsthandwerker ausschließlich ihre in Handarbeit hergestellten Eigenproduktionen an. Besucher können aber nicht nur Kreatives erwerben, sondern mehr als 30 Künstlern bei deren Arbeit über die Schulter schauen, wenn diese das Ei mit dem Zahnbohrer perforieren, mit Perlen verzieren oder mit Feder und Tusche akribisch beschriften. Natürlich findet der Besucher eine reiche Auswahl an österlicher Dekoraion für Haus und Garten sowie frühlingshafte Gestecke und Kränze, Keramik oder Karten - für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Auch ist mit selbst zubereiteten Frühlingstellern, Suppe, Waffeln und leckerem Kuchen ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt. Sogar kleine Besucher kommen auf ihre Kosten, denn Museumskobold Sulinchen wartet mit tollen Bastelaktionen und Naturmaterialien auf sie. Und auch der Osterhase war da... . Der diesjährige Ostermarkt findet am Sonntag, den 2. April von 10 bis 17 Uhr, statt. Der Eintritt ist wie immer frei. Das Team des Heimatmuseums Seulberg freut sich auf zahlreiche Besucher. Weitere Informationen erhalten Sie unter der 06172/7313100 oder 06172/733120 oder erika.dittrich@friedrichsdorf.de

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Großes Mittelalterliches Spectaculum rund ums Heimatmuseum Seulberg und die Kirche

Newsbild: Großes Mittelalterliches Spectaculum rund ums Heimatmuseum Seulberg und die Kirche

Ein großer Mittelaltermarkt erwartet Seulberg am 18. und 19. März 2017, denn mit diesem Event beginnt der große Festreigen von Friedrichsdorfs ältestem Stadtteil. Seulberg feiert seine Ersterwähnung vor 1250 Jahren im Lorscher Codex mit einem ausschweifenden Jubiläumsjahr. Der Auftakt wird mit Rittern, Edelfrauen und Mönchen begangen, die sich um die Seulberger Kirche auf einem prächtigen Markt tummeln. Zwischen Musik von Maleficius und Tanzeinlagen von Stante Pede kann man altertümliches Handwerk, wie Schmieden, Spinnen oder Töpfern bewundern udn auch selbst ausprobieren. Zudem gibt es handgefertigte Waren, wie im Mittelalter: Körbe, Leder und Gewandung für die "holde Maid" oder den "edlen Herrn".

Am Samstagabend kann mit Rainer Harschers Multivisionshow "Seulberg früher und heute" in Erinnerung geschwelgt werden, um im Anschluss die spektakuläre Feuershow der "Burning Dragons" zu bestaunen. Der Samstagabend klingt dann mit dem launigen Tavernenspiel aus, wo bei Met, Bier und Wein Musiker, Tänzer und Zauberer ihr Können vorführen.

Die Kinder können sich nachmittags bei allerlei Spielen in der Bälgergasse ausprobieren, in der Heuhüpfburg toben oder beim Bogen schießen ihre Zielsicherheit beweisen.

Der Markt ist am Samstag von 11 bis 24 Uhr geöffnet und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Weitere Informationen erhalten Sie unter der 06172/7313100, 06172/7313120 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de.

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Vom Gastarbeiter zum Friedrichsdorfer - ein Vortrag

"Wir nahmen nur das Nötigste mit: Kleidung, Versorgung und Papiere", so beginnt Thomas Papadoupulos seine Lebensgeschichte. Er stammt aus einem kleinen Dorf in Griechenland und kam mit 16 Jahren nach Deutschland. Der Anfang war, vor allem wegen der sprachlichen Barriere, sehr schwer für ihn. Wie er dennoch sein Leben als Gastarbeiter in einem fremden Land erfolgreich gemeistert und schließlich im Taunus eine neue Heimat gefunden hat, erzählt der Friedrichsdorfer am Mittwoch, den 18. Januar um 16 Uhr, im Rahmen eines Vortrages zur Sonderausstellung "Fremde / Heimat / Friedrichsdorf" im Heimatmuseum Seulberg. Interessierte sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter 06172/7313100, 06172/7313120 oder erika.dittrich@friedrichsdorf.de.

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Aufruf zum Johann-Philipp-Reis-Preis 2017 bis 13.04.2017

Am 26. Oktober 1861 hielt Johann Philipp Reis vor dem damaligen Physikalischen Verein in Frankfurt seinen grundlegenden Vortrag über "Das Telefonieren mit galvanischen Strom". Seine Idee leitete eine Wende in der elektrischen Übertragung von Nachrichten ein. Er war der erste, der nicht Zeichen, sondern Sprache elektrisch übertrug. Erstmals war es möglich, im wahrsten Sinne des Wortes "fern" zusprechen. Doch bevor er sein Telefon für die praktische Nutzung weiterentwickeln konnte, starb Johann Philipp Reis, nur 40jährig, 1874. Sein Apparat wurde in kleiner Serie handwerklich gefertigt und in vielen Laboratorien in Europa und Amerika erprobt. Er hatte damit die Grundlage für eine bahnbrechende technische Entwicklung geschaffen,  die sich bis heute, mit über 4 Milliarden Anschlüssen, zum "größten Automaten" der Welt entwickelt hat. Das Besondere an der Idee des Johann Philipp Reis waren nicht nur das technisch Neue, sondern auch die umwälzenden volkswirtschaftlichen Auswirkungen, die seine Erfindung mit sich brachte. Das 125jährige Jubiläum der erstmaligen Präsentation seiner genialen Idee haben die Stadt Friedrichsdorf, die Barbarossa-Stadt Gelnhausen, die Deutsche Telekom und der VDE Verband der Elektronik Informationstechnik zum Anlass genommen, einen mit 10.000.-- € dotierten Preis für eine herausragende, innovative Veröffentlichung auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik zu vergeben. Der 1987  erstmalig vergebene Preis wird seither alle 2 Jahre vergeben. Auch 2017 soll der Preis wieder an Ingenieure und Ingenieurinnen oder Naturwissenschaftler und Naturwissenschaftlerinnen (Altersgrenze 40 Jahre) verliehen werden, die mit ihrer Arbeit eine bedeutende nachrichtentechnische Neuerung, die auch Auswirkungen auf die Volkswirtschaft hat, in Gang gesetzt haben bzw. eine solche Entwicklung erwarten lassen. Verliehen wird diesmal der Preis entsprechend den Statuten durch den Bürgermeister der Stadt Gelnhausen.

Alle vier Stifter des Preises sind mit Johann Philipp Reis auf besondere Art und Weise verbunden. Johann Philipp Reis wurde 1834 in Gelnhausen geboren, sein Telefon entwickelte er als Lehrer in Friedrichsdorf. Generalpostmeister Heinrich Stephan erkannte schon sehr früh die Bedeutung des Telefons und führte es zielstrebig und schnell in Deutschland ein. Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik ist der größte elektrotechnische Mitgliederverband in der Bundesrepublik. Die Durchführung der Preisvergabe wird in Zusammenarbeit mit den anderen Stiftern durch die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG) durchgeführt, die mit fast 10.300 Mitgliedern aus den verschiedensten Sektoren  der Informationstechnik und ihren über 1.000 in den unterschiedlichen Fachausschüssen und Fachgruppen der Informationstechnik aktiv und ehrenamtlich mitarbeitenden Wissenschaftlern über das erforderliche Wissen zur Vorauswahl und Reihung der Preisträger verfügt. Ein Ausschreibungstext mit Zeitplan erscheint auch in den Publikationsorganen der Städte Friedrichsdorf und Gelnhausen, in einer Zeitschrift der Deutschen Telekom und im VDE dialog. Der Einseschluss für die Bewerbungen für die Vergabe des Preises ist der 13. April 2017. Bewerbungen sind zu richten an die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG), Stresemannallee 15, 60596 Frankfurt am Main, Tel: 069-6308-360/-362, Fax: 069-6308-9821, E-Mail: itg@vde.com   

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Süße Vorfreude: Seulberger Jubiläumskeks

Newsbild: Süße Vorfreude: Seulberger Jubiläumskeks

„I wish … Sellwich“  - lautet einer der flotten Sprüche, die nach einem Aufruf für das 1250-jährige Jubiläum Seulbergs eingereicht und für die Vorbereitungsphase ausgewählt wurde. Allen Einsendungen gemeinsam war die Ortsverbundenheit und Liebe zur Heimat. Und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, haben sich die Organisatoren des Festjahres etwas Besonderes ausgedacht, um gerade in der Vorbereitungszeit auf das große Festjahr 2017 einzustimmen und die bis dahin Zeit zu versüßen: den Sellwicher Jubiläumskeks. Ihn gibt es in den Geschmacksrichtungen Schokolade und Orange. Deutlich zeigt er auf dem weißen Zuckerguss der Oberseite das eigens kreierte Logo des Ehrenjahres.

Zu erwerben ist der „Sellwicher Jubiläumskeks“ für nur einen Euro an den Weihnachtsmärkten in Seulberg und in Friedrichsdorf sowie im Heimatmuseum.

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Festumzug – Mitwirkende gesucht

Newsbild: Festumzug – Mitwirkende gesucht

„Von damals bis heute“ lautet das Motto des Festumzuges, der zum Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten „1250-Jahre Seulberg“ an Pfingsten,  4. Juni 2017 durch den alten Ortskern zieht. Hierzu werden noch Mitwirkende gesucht: Das können Motivwagen oder Teilnehmer zu Fuß sein. Erwünscht sind Musik- und Traditionsgruppen, ebenso vergleichenden Darstellungen zu „damals und heute“.

Interessierte melden sich bitte beim Vereinsring Seulberg oder beim Heimatmuseum Seulberg als Veranstalter unter der Mailadresse ahoehni@web.de

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Nikolausmarkt im Heimatmuseum Seulberg

Die Weihnachtszeit hat begonnen und das bedeutet für das Team des Heimatmuseums Seulberg vor allem Eines: Man freut sich hier auf den alljährlichen Nikolausmarkt, der diesmal am 2. Advent stattfindet. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall, denn das stimmungsvolle Ambiente in Haus und Hof gibt dem Markt sein ganz besonderes und traditionelles Flair, das sowohl kleine als auch große Besucher in festliche Stimmung bringt. Rund 40 Aussteller, die Schmuck, Tücher, Spielzeug, selbstgemacht Marmelade und andere ausgefallene Geschenkideen anbieten finden sich hier. Die Besonderheit dieses großen Angebots ist, dass jedes einzelne Stück handgemacht ist und daher ein kleines Unikat darstellt, an dem man sich nicht satt sehen kann. Und auch der tatsächliche Hunger wird gestillt, denn neben traditionellem Glühwein gibt es Waffeln, Suppe, Frikadellen oder Brezeln. Das Angebot für Kinder ist ebenso vielfältig: Sie können beim Verzieren von Lebkuchen kreativ werden oder im Märchenzelt träumen. Besucht werden kann der festliche Nikolausmarkt am 4. Dezember von 10 bis 18 Uhr in der Straße Alt Seulberg 46 in Friedrichsdorf. Das Museumsteam heißt alle weihnachtlich Gestimmten herzlich willkommen. Weitere Informationen unter 06172 7313100, 06172 7313120 oder erika.dittrich@friedrichsdorf.de.

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Geschichten aus dem Koffer

Auch, wenn es Zuhause am Schönsten ist, erfährt man die spannendsten Erlebnisse erst dann, wenn man in die Welt hinaus tritt. So erzählen auch viele Märchen und Sagen Geschichten von unterwegs. Diese werden dann nicht nur von Kindern, sondern auch von Erwachsenen gerne gehört. Reiseabenteuer sind schließlich für jedermann etwas. In diesem Sinne veranstaltet das Heimatmuseum Seulberg am Sonntag, den 11. Dezember 2016 um 14 Uhr, einen Erzählnachmittag, bei dem Walburga Kliem fesselnde "Geschichten aus dem Koffer" vorträgt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter 06172/7313100, 06172/7313120 oder erika.dittrich@friedrichsdorf.de.

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Im Dunkeln am 24.11.2016

In der Erfinderwerkstatt mit dem geheimnisvollen und vielversprechenden Titel „Im Dunkeln“ sind die allermutigsten der mutigen Forscher gefragt. Denn bei dieser Veranstaltung bleiben alle Lampen ausgeschaltet. Da steigt die Spannung gleich noch ein bisschen höher und die Teilnehmer bekommen ein Gefühl dafür, wie es früher war, als es noch kein elektrisches Licht gab.  Welche Experimente man im Dunkel alles machen kann, erfahren Kinder von 7 bis 11 Jahren am 24. November um 16 Uhr in der Hugenottenstraße 93. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 3 € pro Kind. Zur besseren Organisation wird um eine vorherige Anmeldung unter der 06172/7313100, 06172/7313110 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de gebeten.
 

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Neues aus dem Museum: Wie die Friedrichsdorfer zur Farbe kamen am 22.11.2016

Auf die Frage, was die Friedrichsdorfer vor langer Zeit hier gemacht haben und wie sie ihren Lebensunterhalt verdienten, gibt diese Werkstatt eine Antwort. Denn sie zeigt Kindern spielerisch, wie die Hugenotten damals – auf ganz neue und exotische Art und Weise – Stoffe leuchtend bunt färbten. So werden die Teilnehmer schließlich selbst zu kleinen und großen Färbern. Diese Werkstatt findet für Kinder von 7 bis 11 Jahren am 22. November jeweils um 15 Uhr im Philipp-Reis-Museum statt und dauert 90 Minuten. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 3 € pro Kind. Um vorherige Anmeldung wird unter der 06172/7313100, 06172/7313110 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de gebeten.
 

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Forschen im Dunkeln

In der Erfinderwerkstatt mit dem vielversprechenden und geheimnisvollen Titel "Im Dunkeln" sind die allermutigsten der mutigen Forscher gefragt. Denn bei dieser Veranstaltung bleiben die Lampen ausgeschaltet. Da steigt die Spannung gleich noch ein bisschen höher und die Teilnehmer bekommen ein Gefühl dafür, wie es früher war, als es noch kein elektrisches Licht gab. Welche Experimente man im Dunkeln machen kann, erfahren Kinder von 5 bis 7 Jahren am 17. und Kinder von 7 bis 11 Jahren am 24. November um 16 Uhr in der Hugenottenstraße 93. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 3 €. Um vorherige Anmeldung wird unter der 06172 7313100, der 06172 7313110 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de gebeten.

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Sulinchen wickelt Adventskränze

"Oh je! Der erste Advent steht ja schon fast wieder vor der Tür und ich hab immer noch keinen Adventskranz", stellt der kleine rothaarige Kobold aus dem Heimatmuseum Seulberg voller Erstaunen fest. "Da wird es jetzt allerhöchste Eisenbahn!" Aber weil es nur halb so viel Spaß macht, diesen alleine zu wickeln, möchte Sulinchen am 23. November 2016 um 15:15 Uhr zusammen mit großen und kleinen Kindern koboldglitzernde Kränze erstellen. Natürlich werden diese dann auch weihnachtlich-festlich verziert und mit schönen Kerzen versehen. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich, inklusive Materialkosten, auf 15 € pro Kind. Ausnahmsweise ist bei dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter der 06172/7313100, der 06172/7313120 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de.

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Sulinchen wickelt einen Adventskranz am 23.11.2016

Newsbild: Sulinchen wickelt einen Adventskranz am 23.11.2016

Im Heimatmuseum Seulberg wird es weihnachtlich. Museumskobold Sulinchen erstellt Adventskränze mit Kindern.

„Oh je! Der erste Advent steht ja schon fast wieder vor der Tür und ich hab immer noch keinen Adventskranz“, stellt der kleine rothaarige Kobold aus dem Heimatmuseum Seulberg voller Erstaunen fest. „Da wird es jetzt allerhöchste Eisenbahn!“ Aber weil es nur halb so viel Spaß macht, diesen alleine zu wickeln, möchte Sulinchen am 23. November 2016 um 15:15 Uhr zusammen mit großen und kleinen Kindern koboldglitzernde Kränze erstellen. Natürlich werden diese dann auch weihnachtlich-festlich verziert und mit schönen Kerzen versehen. Der Teilnahmebeitrag beläuft, inklusive Materialkosten, sich auf 15 € pro Kind. Ausnahmsweise ist bei dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter der 06172/7313100, 06172/7313120 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de.
 

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Sulinchens kleine Martins-Laternen

"Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir...", schallt es bereits seit Tagen durch das Heimatmuseum Seulberg. Denn Sulinchen, der vorwitzige Rotschopf, der dort wohnt, freut sich immer ganz besonders auf den 11. November, den Gedenktag des Hl. Martin. Das ganze Jahr über könnte es vom Fenster aus die Laternenzüge beobachten. "Ach", seufzt es, "am liebsten hätte ich auch so eine Laterne! Aber eine kleine, denn so eine passt viel besser zu mir." Deswegen möchte Sulinchen am 9. November um 15:15 Uhr Martins-Lichter basteln und lädt dazu Kinder zu sich ein. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 3 €. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter der 06172/7313100, 06172/7313120 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de.

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Erfinderwerkstatt "Eis und Schnee"

Eis und Schnee

Schnee im Winter, na klar! Aber Eis und Schnee im Museum, das ist doch undenkbar, oder? Nicht in der Erfinderwerkstatt im Philipp-Reis-Haus, denn hier ist alles möglich und so schneit und gefriert es sogar in den Ausstellungsräumen. Wer neugierig auf Experimente mit gefrorenem Wasser ist, der ist herzlich zur Erfinderwerkstatt Eis und Schnee eingeladen. Diese findet für Kinder von 5-7 Jahren am 3. und für Kinder von 7-11 Jahren am 10. November um 15 Uhr im Philipp-Reis-Museum statt. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 3 € pro Kind. Für eine bessere Organisation wird um vorherige Anmeldung unter der 06172/7313100, 06172/7313110 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de gebeten.

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Neues aus dem Museum: Ich packe meine Sachen und gründe eine Stadt

Ich packe meine Sachen und gründe eine Stadt

Mit einem spannenden und abwechslungsreichen Aktionspiel erfahren Kinder hier, wie es damals für die französischen Glaubensflüchtlinge gewesen sein muss, die lange Flucht in den Taunus hinter sich zu bringen. Kleine und große Neugierige durchqueren Länder, meistern Hürden, bauen Häuser und gründen schließlich Friedrichsdorf nochmal neu - so wie die Hugenotten damals im Jahr 1687. Die neue Werkstatt findet für Kinder von 5-7 Jahren am 1. und für Kinder von 7-11 Jahren am 8. November jeweils um 15 Uhr im Philipp-Reis-Haus statt. Zur besseren Organisation wird um eine vorherige Anmeldung unter der 06172/7313100, der 06172/7313110 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de gebeten.

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Erfinderwerkstatt Elektrizität

Diese Erfinderwerkstatt im Philipp-Reis-Museum ist regelrecht elektrisierend, denn hier dreht sich alles um Strom und Spannung. Dabei stellt sich natürlich zu Beginn die Frage, was Elektrizität eigentlich ist, wie sie erzeugt wird und wie sie dann schließlich - wie durch Zauberhand - unsere Glühbirnen zum Leuchten und Geräte zum Funktionieren bringt. Während dieser Erfinderwerkstatt stehend Tüftlern nicht nur vor Aufregung die Haare zu Berge. Die Veranstaltung findet für Kinder von 5-7 Jahren am 20. Oktober und für Kinder von 7-11 Jahren am 27. Oktober um 15 Uhr statt und dauert rund 90 Minuten. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 3 € pro Kind. Zur besseren Organisation wird um eine vorherige Anmeldung unter der 06172/7313100, 06172/7313110 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de gebeten.

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Fremde Heimat Friedrichsdorf - Führung durch die Sonderausstellung im Heimatmuseum Seulberg

Heimat - was ist das überhaupt? Ein bestimmter Ort? Ein Gefühl? Etwas, das man in seinem Herzen trägt? Kann man Heimat finden? In der Fremde vielleicht? Auf diese und andere Fragen versucht die aktuelle Sonderausstellung im Heimatmuseum Seulberg eine Antwort zu geben. Ihr Ansatzpunkt ist ein geschichtlich-chronologischer, denn sie zeigt, dass Flucht und Vertreibung - Themen, die eng mit dem obigen verwandt sind - fest zur Geschichte Friedrichsdorfs gehören, wurde der Ort doch 1687 von französischen Glaubensflüchtlingen gegründet. Auch sie, die Hugenotten, mussten hier ein neues Zuhause finden. Alle Interessen sind herzlich dazu eingeladen, am Dienstag, den 7. Dezember 2016 um 18 Uhr, der Führung beizuwohnen. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 3 € pro Person. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter 06172 7313100, 06172 7313120 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de.

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Wie die Friedrichsdorfer zur Farbe kamen

Auf die Frage, was die Friedrichsdorfer hier vor langer Zeit gemacht haben und wie sie ihren Lebensunterhalt verdienten, gibt diese Werkstatt eine Antwort. Denn sie zeigt spielerisch, wie die sog. Hugenotten damals - auf ganz neue und teilweise exotische Art und Weise - Stoffe leuchtend bunt färbten. Hier werden die Teilnehmer sogar selbst zu kleinen und großen Färbern. Diese Veranstaltung findet für Kinder von 7 bis 11 Jahren am 22. November 2016 um 15 Uhr direkt im Philipp-Reis-Museum statt und dauert rund 90 Minuten. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 3 € pro Kind. Um vorherige Anmeldung wird unter der 06172 7313100, der 06172 7313110 oder unter erika.dittrich@friedrichsdorf.de gebeten.

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18. Oktober 1685, das Stadtarchiv Friedrichsdorf erinnert:

Friedrichsdorf – bekanntlich gründeten die Stadt wegen ihres Glaubens in Frankreich verfolgte Hugenotten. Doch was bewegte Tausende von Menschen, ihre Heimat zu verlassen, sich auf einen unsicheren Weg ohne Ziel zu machen? Es war die vor 325 Jahren erlassene Verfügung des französischen Königs Ludwig XIV., das Edikt von Fontainebleau, das seine evangelischen Untertanen in Massen bewog, dem Land ihrer Väter für immer den Rücken zu kehren. Unter ihnen befanden sich eben auch die Familien Agombard, Verry, Rousselet, Garnier, Chevalier und Achard, Lebeau und Privat – um nur einige der 36 Familien aufzuzählen –, die zu den Gründern Friedrichsdorfs gehörten.


Hugenotten, das waren reformierte Christen, die in Frankreich nach der von Jean Calvin entwickelten Lehre lebten. Etwa dreißig Prozent der Franzosen hatten sich nach der Reformation von der römisch-katholischen Kirche abgewandt. Besonders in Süd- und Südwestfrankreich entstanden zahlreiche reformierte Kirchengemeinden. Da auch Teile des Hochadels sich der protestantischen Lehre angeschlossen hatten, wurde aus der konfessionellen Auseinandersetzung schnell eine machtpolitische, die mithin den Zusammenhalt des französischen Staates gefährdete. Acht Religionskriege prägten die Geschichte Frankreichs in den Jahren 1562 bis 1593. Der ständige Wechsel von Sieg und Niederlage, von Toleranzedikten und Terrormaßnahmen führte zu einer Eskalation der Gewalt auf beiden Seiten.


Eine religiöse Befreiung – das Edikt von Nantes
Nach 36 Jahren Bürgerkrieg in seinem Land wollte der französische König Henri IV. endlich ein friedliches Zusammenleben von Katholiken und Protestanten ermöglichen. Lange und heikle Verhandlungen schufen im Edikt von Nantes ein Regelwerk, das den Frieden nach Frankreich holte. Heraus kam ein Kompromiss, der beide Konfessionen in zivilrechtlicher Hinsicht gleich stellte und damit die Bedingungen ihres Zusammenlebens festlegte. Bis zu seinem Tode 1610 überwachte Henri IV. persönlich die Einhaltung des Edikts. Doch unter seinem Nachfolger Ludwig XIII. verloren die Protestanten wieder ihre Gleichstellung und damit ihre Sicherheit.

 

Edikt von Fontainebleau
Zu Beginn der Regierung Ludwigs XIV. (1643-1660) blieb der Religionsfriede gewahrt. Als jedoch der Sonnenkönig nach dem Tode seines Ministers Mazarin (1661) die Regierungsgeschäfte selbst in die Hand nahm, wurde das Edikt von Nantes immer enger ausgelegt. Schließlich begann 1681 die offene Verfolgung der Protestanten; die königliche Kavallerie verbreitete Angst und Schrecken, um die Reformierten zu einem Glaubenswechsel zu zwingen. Zuletzt unterzeichnete am 18. Oktober 1685 Ludwig XIV. das Edikt von Fontainebleau, welches das Edikt von Nantes widerrief.
Die temple der Reformierten wurden sofort geschlossen, die Ausübung der Konfession verboten. Pastoren, die nicht konvertierten, mussten innerhalb von zwei Wochen das Land verlassen. Kinder sollten wieder nach der katholischen Konfession getauft und erzogen werden. Einen Ausweg sollte es nicht geben, da sogar die Flucht unter Androhung der Galeerenstrafe für Männer und des Gefängnisses für Frauen verboten war. Wem es dennoch gelang, das Land zu verlassen, dessen Güter wurden beschlagnahmt. Ein letzter Paragraph ließ den Reformierten scheinbar die Gewissensfreiheit (wenn auch nicht die der Religionsfreiheit). In der Tat wurde dieser Artikel aber niemals befolgt. Weil sie es ablehnten, ihren Glauben abzuschwören, wurden viele Protestanten eingekerkert. Zudem fanden noch immer die Dragonaden statt, um diejenigen mit Gewalt katholisch zu machen, die es noch nicht waren.

Der große Exedus der Hugenotten
Trotz der Gefahren für Leib und Leben – etwa 150 000 Menschen flüchteten unter oft dramatischen Umständen aus ihrer Heimat. Beseelt vom Wunsch, frei den Glauben ausüben zu können, begann der große Exodus. In der Regel verließen die Flüchtlinge gesicherte finanzielle Verhältnisse und wussten nicht, was sie im refuge erwartete. Kaum konnten sie noch Haus und Hof verkaufen, um für die ungewisse Reise über Bargeld zu verfügen. Naturgemäß gab es verschiedene Ziele, die die réfugiés erreichen wollten. Die Nordfranzosen zogen in die nahen Niederlande. Für die aus dem Westen Frankreichs bot sich ein Schiff nach England an. Die Mehrzahl der Hugenotten lebte aber im Süden Frankreichs und versuchte, von dort in die Schweiz zu entkommen.
Den Glaubensflüchtlingen begegneten die Eidgenossen mit tief empfundenem Mitleid, und die Hilfe, die man ihnen in Form von Geld, Nahrung und Medikamenten zukommen ließ, war beachtlich. Doch als der Zustrom an Flüchtlingen nicht nachließ, versuchte man, sie weiterzuschicken. Viele alleinstehende Frauen, Witwen, Kinder und Greise blieben vor allem in der Westschweiz. Aus der Champagne kam etwa die Familie Garnier nach Basel, wo Isaak Garnier 1692 im Alter von 82 Jahren starb. Ebenfalls die Söhne blieben bis zu ihrem Tod in Basel. Enkel Jeremie indes zog es weiter, bis er sich schließlich 1696 in Friedrichsdorf niederließ.


In der Schweiz organisierten Städte und Kantone Gruppen, die sich unter ortskundiger Führung auf den Weg machten. Für etwa 40 000 Flüchtlinge sollte Deutschland eine neue Heimat werden. Eine wichtige Station war Frankfurt am Main, das zur Drehscheibe des refuge wurde. Denn bereits seit langem gab es hier reformierte Kirchen. Die beiden Gemeinden unterstützten in vierzig Jahren (1685 bis 1725) 125 000 Menschen mit nahezu 70 000 Gulden. Zur Kassenprüfung wie auch als Stammrolle für nachfolgende Flüchtlinge zur Information über den Verbleib für Verwandte wurde genau Buch geführt. In diesen Listen finden sich auch jene, die Finanzhilfen erhielten und nach Homburg gingen.


Landgraf Friedrich II. gründet eine colonie française
Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg, jener ruhmreiche Held von Fehrbellin mit dem legendären silbernen Bein, hatte bereits im August 1684 einen offenen Brief entsandt, in dem er "Teutsche von allen im römischen Reich geduldeten Religionen vor allem aber Hugenotten" zur Ansiedlung in Hessen-Homburg aufforderte. Unmittelbar nach Aufhebung des Ediktes von Nantes verfasste er einen zweiten offenen Brief, in dem er ausdrücklich "französische Flüchtlinge" ansprach, deren es "in den gegenwärtigen Zeitläufen viele" gebe. Doch nicht nur aus Mitleid nahm der Landgraf sie auf, wenngleich er selbst von der lutherischen zur reformierten Konfession konvertiert war, somit die Hugenotten seine Glaubensbrüder waren. Durchaus verfolgte er mit der humanen Geste auch wirtschaftliche Interessen, denn der Dreißigjährige Krieg hatte große Teile des Landes verwüstet, dessen Einwohner tot oder geflohen waren. So sah der Landesvater die Chance, sein Ländchen wieder zu bevölkern, was später sich in ein höheres Steueraufkommen ummünzen sollte. 
Im Sommer 1686 kamen dann die ersten Flüchtlinge an – ausgezehrt, müde und krank von der langen Reise. Manch einer schleppte sich noch mit letzter Kraft an den Ort der refuge – um dann entkräftet zusammenzubrechen. Und vor allem nach den Kindern griff der Tod: Die beiden Sprösslinge von Marie und Estienne Breuse, Marie und Etienne, sterben kurz nacheinander am 13. und 14. November 1687 in Friedrichsdorf, der fünfjährige Sohn des Pierre Breuse am 19. November des gleichen Jahres. In der Familie Barthelmi aus Prouiere holte sich der Sensemann innerhalb eines Vierteljahres zunächst die vierzigjährige Mutter Catherine und dann im Abstand weniger Tage die drei Söhne. In vielen Familien starben die Eltern fast gleichzeitig mit ihren Kindern.
Häufig erzählen Familiensagen, die verwitwete Mutter habe ihren Sohn den langen Weg auf dem Rücken getragen, wie etwa bei Familie Morelle, einer der Stadtgründer Friedrichsdorfs. 1707 gaben sich der Ladenbesitzer (boutiquier) Pierre Morelle und Marthe Labbé, Tochter des Zimmermanns Ezechiel Labbé, das Eheversprechen. Familie Labbé kam, wie die Blanquin, Le Jeune und Verry (Veri), aus der Picardie.
In drei Einwanderungsschüben erreichten die Hugenotten die kleine hessische Landgrafschaft. Der erste traf bereits 1685 /86 ein. Zunächst wurden die Flüchtlinge in der Stadt Homburg angesiedelt, in der eigens angelegten Neu- oder Louisenstraße. Für das erste auf seinem Boden geborene Kinde der französischen Gemeinde übernahm der Landgraf persönlich am 27. Juli 1686 die Patenschaft. Als eine zweite Einwanderungswelle neue Siedler brachte, gründete er für sie eine neue Kolonie, die später ihm zu Ehren Friedrichsdorf genannt wurde.
Doch noch wanderten Flüchtlinge weiter, andere kamen hinzu, die Anfangsjahre des "neuen Dorfes" prägte ein unstetes Hin und Her. Die ersten Siedler kamen vorwiegend aus dem Süden Frankreichs, aus der Dauphine (Achard, Vauge), aus dem Val Cluzon (Breuse, Brunet, Sourdet, Passet) sowie dem Languedoc (Andre, Heraut, Ventrcole, Feilgerolle) oder aber der Picardie (Blanquin, Bodmon oder Boudeman, Le Jeune,Bouquet, Boutmy, Loyseau, Mouillard, Busquet). Doch noch immer schienen sie auf eine Rückkehr nach Frankreich gehofft zu haben, denn obwohl der Landgraf ihnen neben Bauland auch das nötige Material zukommen lässt, entstehen erst auf sein Drängen hin feste Häuser. Bald aber entwickelte sich die colonie française prächtig und sollte schließlich eine wohlhabende Gemeinde werden.

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Für weitere Informationen steht Ihnen das Team der Stadt Friedrichsdorf zur Verfügung:
Telefon: 06172/731-0 - E-Mail: museum@friedrichsdorf.de

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