Der Seniorenbeirat der Stadt Friedrichsdorf informiert ...

 


 

 

Seniorenbeirat Friedrichsdorf

Vorsitzende Eva Seidel

Bericht des Seniorenbeirats Friedrichsdorf für das Jahr 2016

 

Der Seniorenbeirat, als beigeordnetes Gremium des Magistrats Friedrichsdorf, hat die Aufgabe, in allen Belangen mitzuwirken, die ältere Menschen betreffen oder betreffen könnten. Diese Aufgabe wird von neunzehn gewählten Personen ehrenamtlich wahrgenommen.

Der Vorstand des Beirats, bestehend aus der Vorsitzenden, ihrer Stellvertreterin, dem Schriftführer und je einer Sprecherin oder einem Sprecher aus den vier Stadtteilen, hat regelmäßig mit ein oder zwei Personen an den Ausschusssitzungen teilgenommen. Hier wurden Anregungen und Bedürfnisse geäußert, die in den Ausschüssen auch aufgenommen wurden (z. B. Fahrpläne für den ÖNV, Geräte für einen Trainingsparcour im Sportpark). Die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum für Ältere ist und bleibt in der Diskussion. Die Vorsitzende besuchte außerdem regelmäßig die Stadtverordnetenversammlung.

Ebenso beteiligte sich die Vorsitzende an der Planung und Auswertung der Umfrage, die die älteren Menschen in Friedrichsdorf beantwortet haben, wie auch an der Fortschreibung des Altenplans aus der Sicht des Beirats.

Die Vorsitzende war außerdem Mitglied in der Planungswerkstatt für die Innenstadt Friedrichsdorf. Die Zusammenarbeit mit dem Magistrat, den Ortsbeiräten, dem Bürgermeister und dem Leiter der Abteilung Jugend und Soziales lief konfliktfrei und konstruktiv.

Wie immer war der Seniorenbeirat mit Angeboten, Kursen, Besuchsdiensten und Fahrten das ganze Jahr über aktiv. In jedem Stadtteil betreuen die gewählten Stadtteilbeirä-te regelmäßig ein Seniorencafé, gestalten dort Programme zur Information und Unterhaltung und schaffen einen Raum für Gespräche und Austausch. Zusätzlich gibt es ein Café Mitte, in dem Menschen aus allen Stadtteilen zusammenkommen. In jedem Stadtteil wurden regelmäßig Fahrten angeboten, die zu attraktiven Zielen führten und auf sehr großes Interesse und große Nachfrage stießen. Planung und Organisation lag in der Verantwortung der Stadtteilbeiräte. Die Zusammenarbeit der Stadtteile bei Fahrten und Freizeitangeboten wurde vertieft, Stadtteilgrenzen wurden nicht mehr überbewertet.

Mit regelmäßigen Besuchen bei „Geburtstagskindern“ und an Ehrentagen älterer Menschen übernahm der Seniorenbeirat soziale Aufgaben, die von den Friedrichsdorfern sehr geschätzt werden.

Die Vorstandsmitglieder waren immer bereit, Ausschüsse zu besuchen, sich gegenseitig zu vertreten, wenn es nötig war, neue Ideen einzubringen, Verantwortung und Organisation zu übernehmen, Fortbildungen und Tagungen zu besuchen, von denen anschließend alle profitierten; außerdem hielten sie Kontakt zur Landesseniorenvertretung.

Unsere Tätigkeit im Jahresablauf:

Im Januar gab es die erste Vorstandssitzung mit der Jahresplanung. Die Veränderung im Gesprächskreis wurde beschlossen, der bisher verantwortliche Peter Enders gab den Stab an Rolf Neurath weiter. Im Februar fasste der Vorstand den Beschluss, bei der Stadt nachzufragen, ob der Seniorenbeirat auf den städtischen Internetseiten vertreten sein könnte. Die Nachfrage wurde positiv beschieden, damit begann umfassende und schwere Arbeit für die Fachabteilung Zentrale Dienste im Rathaus und für ein

Mitglied des Seniorenbeirates; das bedeutete personell für die engagierte Frau Kiffer von der Stadt und Klaus-Dieter Dost, unseren EDV-Spezialisten, einen erheblichen Einsatz. Der Landesauftritt bei „Senioren auf Draht“ wird daneben weiter gepflegt. Der März begann mit einer Vorstandssitzung, eine Woche später fand die erste Vollversammlung des Jahres statt, mit dem wichtigen Thema „Versicherungen“, das den Beiratsmitgliedern von Frau Kiffer aus der Stadtverwaltung erläutert wurde. Im April hatten Marion Domjan, die stellvertretende Vorsitzende, und die Vorsitzende Eva Seidel eine dreitägige Fortbildung in Oberaula. Die Inhalte wurden dem Gremium vermittelt, einiges in das Arbeitsprogramm aufgenommen. Als Beispiel: „Sicherheit im Alter“ von der Beweglichkeit bis hin zu Vorsichtsmaßnahmen im Alltag, Barrierefreiheit und Umgang mit Geld. Nach der Vorstandssitzung im Mai gingen die Arbeiten am Internetauftritt bei der Stadt weiter. In der Vorstandssitzung wurden erste Überlegungen zum Herbstfest angestellt, die Organisation übernahm Rudolf Hilken, für das Programm erhielt er Unterstützung von Karin Krumnow. Im Juni folgte der Vorstand einer Einladung in die Fraktion der FWG. Außerdem gab es eine Vorstandsitzung, bei der die geplante Umfrage der Stadt vorgestellt wurde, und eine Woche später die zweite Vollversammlung des Jahres. Der Juli begann mit einer Großaktion des Seniorenbeirats. Er tütete die Unterlagen zur städtischen Umfrage (und zur Seniorenfahrt) ein. Es wurden 5800 Umschläge gepackt.

Im August war Sommerpause, die Cafés allerdings liefen weiter. Anfang September gelang es dem Seniorenbeirat, die Zustände des Friedrichsdorfer Bahnhofs im Hessischen Fernsehen darstellen zu können, die Bahn versprach Besserung. Am 22. September, der folgenden Vollversammlung, auf der der gelungene Internetauftritt vorgestellt und erklärt wurde, wurden auch die letzten noch zu regelnden Maßnahmen zum Herbstfest getroffen. Die Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten, Frau Elke Barth, in den Landtag nach Wiesbaden wurde gerne angenommen.

Im Oktober trafen sich die Vorstandsmitglieder der fünf Seniorenbeiräte des Hochtaunuskreises zu einem Erfahrungsaustausch.

Ende Oktober fand eine Vorstandssitzung statt, in der Herr Holländer, Abteilungsleiter Jugend und Soziales, die zusammengefassten Ergebnisse der Umfrage zur Stellungnahme übergab. Außerdem wurden in der Sitzung Fortbildungsangebote besprochen: Karin Krumnow nahm das Angebot mit dem Thema „Ernährung im Alter“ im November wahr. Klaus-Dieter Dost und Eva Seidel waren auf dem Seminar der Landesseniorenvertretung in Dieburg. Die Themen waren: Sicherheit im Internet und Suchtgefährdung im Alter. Ende November wurden von den Mitgliedern des Seniorenbeirats die Päckchen für die Weihnachtsgabe der Stadt gepackt und vom ersten Advent an in der ganzen Stadt verteilt.

Die Sitzung im Dezember nutzte der Vorstand, um die Stellungnahme zur Umfrage zu besprechen. Sie wurde von der Vorsitzenden formuliert und an den Magistrat übergeben. Der Seniorenbeirat konnte der internationalen Schule in der Hugenottenstraße am 6.12. mit einem Nikolaus aushelfen, Georg Aldinger übernahm diese Aufgabe. Das Programm für den Gesprächskreis 2017 wurde im Dezember konzipiert.

Einige Beiratsmitglieder engagierten sich mit Vorträgen in den Cafés oder mit Kursangeboten für Ältere stadtteilübergreifend das ganze Jahr über. Sowohl in Friedrichsdorf, im Café Mausklick, als auch in Köppern gab es zum Beispiel für ältere Menschen mit Lust oder Frust an den neuen Kommunikationsmedien regelmäßig Hilfe.

Die Aktivitäten und Informationen des Seniorenbeirats, die Besonderheiten in den Stadtteilen, in den Cafés, bei den Fahrten, Spiel- und Singkreisen wurden im Internet veröffentlicht. Es ist nicht nur in diesem Zusammenhang sehr erfreulich, wie weit die wichtige Arbeit des Seniorenbeirats in der Stadt inzwischen wahrgenommen wird.

Der Seniorenbeirat dankt dem Magistrat, der Stadtverwaltung und dem Sozialamt dafür, dass sie ihn mit Geld und Räumlichkeiten ausstatten, dass er immer auf Mitarbeiter in der Stadtverwaltung zurückgreifen kann, dass er unbehindert und oft unterstützt seiner Arbeit nachgehen kann. Der Dank gilt besonders auch den vielen freiwilligen Helfern.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Seidel

Geschäftsstelle des Seniorenbeirates:

Hugenottenstraße 55, 61381 Friedrichsdorf, Tel. 06172/731-1338, Zimmer 409

mail: seniorenbeirat(at)-Grafik wird nicht mit kopiert​friedrichsdorf.de

Vorsitzende Eva Seidel, Tel. 06172/2678485

 


Stellungnahme des Seniorenbeirats zur Umfrage

„Leben im Alter in Friedrichsdorf“

Mit der Umfrage – und dem erfreulichen Antwortrücklauf von über 40%  –  liegen zum ersten Mal belastbare Zahlen vor. Aus ihnen können Schlüsse auf die Lage der älteren Menschen in Friedrichsdorf gezogen werden, auf deren Befindlichkeit und Wünsche. Für den Seniorenbeirat ergeben sich daraus auch Erkenntnisse für Anregungen und Forderungen sozialpolitischer und anderer Art.

Dem Beirat liegen die wichtigsten Ergebnisse und die Handlungsempfehlung des Umfrageinstituts vor.

Drei Ergebnisse sind besonders zu beachten:

  1. Der Anteil der über 65-jährigen Menschen liegt in Friedrichsdorf um 3,6% über dem Bundesdurchschnitt
  2. Das Wohlbefinden im Wohnort ist mit 97% sehr hoch
  3. 81% der Älteren verfügen über ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung, das sind 25% mehr als im Bundesdurchschnitt

Generelle Bemerkungen zur vorliegenden Umfrage aus der Sicht des Seniorenbeirats:

Die ermittelten Zahlen geben ein gutes Bild der älteren Menschen in Friedrichsdorf ab. Leider liegen keine Ergebnisse aus vergleichbaren Städten vor. Aus der Umfrage können vielfach Schlüsse darauf gezogen werden, was Ältere bewegt und an welchen Stellen Veränderungen wünschenswert sind.

Selbständigkeit zu erhalten ist oberstes Ziel dieser Bevölkerungsgruppe. Dazu brauchen Ältere Barrierefreiheit in der Stadt und im Wohnumfeld ebenso wie Dienstleistungsangebote zur Alltagsbewältigung.

Die Auswertung der Umfrage mit ihren impliziten und expliziten Schlussfolgerungen und Interpretationen passt in einigen Fällen allerdings nicht zur Friedrichsdorfer Wirklichkeit. Pauschale Betrachtungen, ohne ortsbezogene Kenntnis, führen zu Fehlinterpretationen.                                                  

  • Als Beispiel sei die Einschätzung der Seniorentreffs erwähnt. Die vorgenommene Einschätzung entspricht nicht der gelebten Realität. Hier rächt sich die pauschale Bewertung ganz besonders. Die Seniorentreffs fungieren nicht nur als Cafés, als wichtige Einrichtung für Hochbetagte, oft alleine lebende Menschen, sondern auch als Treffpunkte für alle interessierten Gruppen älterer Menschen zur Freizeitgestaltung, für Gesprächskreise oder Kursveranstaltungen. Cafés, Kursveranstaltungen, Ausflugsfahrten und Freizeitangebote werden reichlich enutzt.                                                                     

Ob das Programm spannend ist, wurde in der Umfrage nicht  abgefragt, die negative Vermutung hat keine Grundlage.

  • Der Wohnstatus, mit einem weit über dem Bundesdurchschnitt liegenden Anteil an Eigentum, bedeutet nicht ohne weiteres gute finanzielle Versorgung. Zahlreiche Wohnungen liegen in alten und sehr alten Häusern.
  • Andere Beispiele sind die Bewertung des Houiller Platzes und die Einschätzung des öffentlichen Nahverkehrs. Der Houiller Platz war, nach seiner Fertigstellung, gut in die Stadt einbezogen, er wurde mangels Nachfrage ausgedünnt. Ihn zu beleben ist sicher eine Frage der Stadtplanung und der Wirtschaftsförderung.
  • Das Busangebot wird von drei Kommunen gemeinsam gemacht. Der Bau von neuen Haltestellen scheint nur in den geplanten Neubauvierteln sinnvoll. Leider gibt es bei der Auswertung der Umfrage keine Hinweise auf den Wissensstand der Befragten. Tatsächlich gibt es viertelstündlich bzw. halbstündlich Verbindungsmöglichkeiten zwischen den Stadtteilen und nach Bad Homburg. Dennoch nutzen nur 11% der Befragten den ÖPNV häufig.
  • Der Seniorenbeirat empfiehlt dringend, einen gut lesbaren und verständlichen Fahrplan erstellen zu lassen, besonders für den Busverkehr.
  • Ein Vorschlag zur Verbesserung der Mobilität: Es ist zu überlegen, ob mit einem Angebot von Kleinbussen bestimmte regelmäßige Fahrten zwischen den Stadtteilen und innerhalb der Stadtteile organisiert werden können. Dabei kann eventuell an ein Ringtaxi oder Ähnliches gedacht werden. Darin könnte auch die Organisation von Fahr- und Bringdienst eingeschlossen werden.
  • Der Bahnhof ist seit Jahren ein Thema, zuständig ist in erster Linie die Bundesbahn. Von ihr ist der Umbau zugesagt.

Bewertung der weiteren Handlungsempfehlungen des Forschungsinstituts:

  • Das Fahrrad wird von 16% der Älteren zum Erledigen von Besorgungen benutzt. Das sagt wenig über die Benutzung als Freizeitgerät aus. Der Seniorenbeirat fordert einen Fahrradstreckenplan für ganz Friedrichsdorf, einen Ausbau des Radwegenetzes und eine Instandhaltung vorhandener Fahrradwege.
  • Die Tatsache, dass Besorgungen sehr häufig zu Fuß erledigt werden, spricht für eine gute Erreichbarkeit der verschiedenen Einrichtungen. Die Überlegung, es könne sich um einen Mangel im ÖPNV handeln, führt in die Irre.
  • Bestimmte Fachärzte fehlen in Friedrichsdorf tatsächlich. Genehmigungen zur Niederlassung werden auf den ganzen Kreis berechnet. Da könnte nur das Abwerben eines woanders zugelassenen Facharztes helfen, dem gute Bedingungen geboten werden müssten.
  • Öffentlichkeitsarbeit geschieht mit regelmäßigen Pressemeldungen in drei Zeitungen und mehreren kostenlosen wöchentlichen Werbeträgern, ebenso in Form von fortlaufend aktualisierten Handzetteln, durch Flyer, durch den schriftlich und im Internet vorliegenden Seniorenwegweiser und durch ein barrierefrei gestaltetes Internet.
  • Forderungen nach mehr Sportangeboten sind angesichts der umfangreichen Programme für Ältere in allen Sportvereinen der Stadt nicht ganz verständlich. Allerdings fehlt in Friedrichsdorf ein Trimm- und Trainingspfad. Als Standorte für Fitnessgeräte im Freien bieten sich der bestehende Sportpark und die Anlagen im der geplanten Ökosiedlung an.
  • Wohnbebauung ist im Fokus der Stadtplanung. Ein weiteres Seniorenheim könnte, auf Grund der immer noch gültigen Gesetzeslage, nur von einem privaten Betreiber angegangen werden, das wirkte sich deutlich auf die Kosten aus.
  • Stadtteilcafés sind sicherlich wünschenswert, vorstellbar sind auch andere Treffpunkte im öffentlichen Raum, wie zum Beispiel Weinstuben mit bequemen Sitzgelegenheiten.       
  • Das Programm „nette Toilette“ soll dringend mit dem Gewerbeverein und der Stadt unter Beteiligung des Seniorenbeirats und des Einzelhandels verhandelt werden. Zu denken ist auch an öffentliche Toiletten als Neubauten, mit dem Aufstellen von Dixi-Klos gibt es keine guten Erfahrungen.
  • Begrünung: aus dieser Handlungsempfehlung wird nicht klar, was gemeint ist.
  • Die regelmäßigen Besuche zu Geburtstagen und Ehrentagen, von den Seniorenbeiräten und den Ortsbeiräten übernommen, sowie die persönlich überbrachte Weihnachtsgabe für Hochbetagte, mit Anschreiben des Bürgermeisters, sind in den Augen des Seniorenbeirats ausreichend.
  • Wohnberatung gab es bis zum Juni 2015, vom kommenden Jahr an wird wieder eine Wohnberatungsstelle zur Verfügung sein. Die Nachfrage war gering, die Nachfragen bezogen sich häufig auf finanzielle Entlastungsmöglichkeiten.
  • Bordsteine und Straßenübergänge sind überall da, wo neu gebaut wurde, abgesenkt. Bei Ausbesserungsarbeiten und weiteren neuen Straßenanlagen muss die Stadt weiter für stolperfreie Übergänge sorgen.
  • Anzahl und Abstände der Park- und Ruhebänke sollten überprüft werden.
  • Selbstöffnende Türen sind weniger wichtig als barrierefreie Zugänge zu den Geschäften und Einrichtungen, wie zum Beispiel Bibliothek und Arztpraxen. In Friedrichsdorf sind viele Geschäfte und Ärzte nur über Treppen zu erreichen, manche haben kein Geländer, manche sind mit Gegenständen verstellt.

Handlungsempfehlungen, die sich aus den Wünschen und Vorschlägen der Befragten ergeben, sind sehr pauschal. Zu beachten ist, dass sich die angegebenen Prozentzahlen bei den Vorschlägen und Wünschen immer nur auf die Anzahl der Nennungen besonderer Wünsche und Verbesserungsvorschläge bezieht. Sie wurden von etwa einem Drittel derer gemacht, die den Fragenbogen beantwortet haben.

  • Dennoch ist für Friedrichsdorf der Wunsch nach Dienstleistung und Hilfe zu beachten, der in verschiedenen Zusammenhängen immer wieder genannt wird. Beispiel Gartenpflege, Beispiel Fahr- und Bringdienst, Beispiel Lieferservice. Die Frage bleibt, ob die Nutzer bereit wären, dafür zu bezahlen. Mit der Wirtschaftsförderung, dem Gewerbe- und Einzelhandelsverband sollten Angebote überlegt und beraten werden.
  • Dass ältere Menschen, so lange es geht, in ihrer vertrauten Umgebung bleiben wollen, ist allgemein bekannt. Das gelingt in einer Kommune wie Friedrichsdorf, mit ausreichenden ambulanten Hilfsangeboten und städtischen Beratungsangeboten, leichter als anderswo. Der Begriff „betreutes Wohnen“ wird leider nicht definiert. Betreutes Wohnen reicht vom regelmäßigen Hausmeisterdienst über Haushaltsdienstleistungen, Begleitung, Pflegeleistungen, Beratung und Fahrdienst bis hin zur Vollversorgung. Betreutes Wohnen kann auch gemeinschaftliches Wohnen unter fachlicher Leitung sein. Da das Interesse sehr groß ist, sollte die Stadt mit den Wohlfahrtsverbänden verhandeln, die solche Wohnformen, mit Unterstützung etablieren könnten.

Bereitschaft Friedrichsdorf zu verlassen:

Die Bereitschaft, Friedrichsdorf zu verlassen, hat –  nach der Erfahrung vor Ort – ganz pragmatische Gründe.

  • Der häufigste Grund ist Krankheit, die nur noch mit dauerhafter Betreuung zu bewältigen ist. Dann ist ein Umzug zu Kindern, nahen Verwandten oder in ein Pflegeheim die Lösung.
  • Gelegentlich wird der Umzug in die Umgebung von Kindern oder Freunden bei gutem Gesundheitszustand geplant.
  • Ein zweiter Grund ist die Rückkehr in die „alte Heimat“, nach der Verrentung oder nach Verlusten von Partnern.
  • Selten wird ein Neuanfang in einer neuen Umgebung geplant.
  • Manchmal gibt es finanzielle Gründe.

                                                                                Eva Seidel Vorsitzende Seniorenbeirat

Zum Download >>>

Senioren in Friedrichsdorf (1. Fortschreibung) Ihr Leben und Wohnen in der Stadt Zeitraum 2016 - 2021


Herbstfest der Senioren 2016

Rückblick zum Herbstfest der Friedrichsdorfer Senioren am 6. Oktober 2016


Etwa 220 Friedrichsdorferinnen und Friedrichsdorfer besuchten am Donnerstag, dem 06.10.2016, das traditionelle Herbstfest des Seniorenbeirats im Forum in Köppern..... mehr ...
 


 

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